FCI in der Hitzeschlacht eiskalt erwischt

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Vergeblicher Einsatz: Maximilian Merwald (blau) und der FCI unterliegen auch Türkgücü-Ataspor.

FC Ismaning – Und täglich grüßt das Murmeltier. Kummer, Sorgen und den letzten Platz in der Tabelle ist der FC Ismaning aus den vergangenen beiden Spielzeiten gewohnt.

Nun in der Landesliga sollte alles besser werden, doch nach dem 0:5 in Deisenhofen und nun am Samstag dem 0:2 (0:2) zu Hause gegen Türkgücü-Ataspor steht der einstige Riese des Münchner Nordens schon wieder am Tabellenende.

Deisenhofen sollte eigentlich mit den satten fünf Einschlägen der nicht zu überhörende Weckruf gewesen sein. Dort bettelte der FCI mit katastrophalen Fehlern fast um die Tore. In der ersten Halbzeit machten die Ismaninger noch ein bisschen da weiter, wo sie in Deisenhofen aufhörten. Wie die fünf Tore in der Vorwoche gingen auch diesmal den Treffern krasse Fehler voraus.

Das 0:1 der Gäste in der 20. Minute war aber eine Verkettung von drei Dingen, die so nicht jeden Tag zusammenkommen. Die Ismaninger verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung und dazu kam, dass Torwart Florian Preußer deshalb auch weit vor seinem Tor stand. Fahrettin Izci sah das, zog ab und traf mit einem Traumschuss aus 40 Metern ins Kreuzeck. Wenn ihm das wöchentlich gelingen würde, dürfte der Mann nicht Landesliga spielen. Izci machte dann noch das 2:0.

Für den FCI war die Niederlage richtig ärgerlich, weil die Münchner Türken mit einer hundertprozentigen Chancenverwertung siegten. Vor und nach dem Doppelschlag kam nichts außer einem kleinen Torschuss in der 86. Minute.

Die restliche Zeit gehörte den Ismaningern, die speziell nach der Pause gute Möglichkeiten hatten. Sheptim Sulimani hatte in der 55. Minute Pech mit einem Pfostentreffer. Aufgrund des Spielverlaufes sah Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi sein Vertrauen gerechtfertigt, noch einmal die 0:5-Verlierer von Deisenhofen so aufzustellen. „Es waren die gleichen Spieler, aber eine komplett andere Mannschaft“, sagte Muriqi. Türkgücü habe nur die abgezocktere Mannschaft gehabt und deshalb gewonnen.

Quelle: fussball-vorort.de

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