Höchste Saisonpleite für Wolfratshausen

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Wieder ein Angeschlagener: BCF-Abräumer Dominik Putzke (Mitte) musste in Bogen wegen einer Hüftverletzung ausgewechselt werden. Die Farcheter waren in Niederbayern beim 0:4 chancenlos.

BCF Wolfratshausen - Mit der höchsten Saisonniederlage musste der BCF Wolfratshausen am Samstag die Heimreise aus dem Gäubodenland antreten. Gegen den TSV Bogen hatte Farchet keinen einzigen Pfeil im Köcher.

Es bleibt dabei: Der TSV Bogen ist für die Wolfratshauser eine Art Angstgegner. In zwei der drei zurückliegenden Vergleiche waren die Flößerstädter chancenlos. Das Torverhältnis insgesamt: 3:14. Mehr Aussagekraft geht nicht. Neu dokumentiert wurde dieses aus Farcheter Sicht unerfreuliche Missverhältnis am Wochenende. Reiner Leitl suchte erst gar nicht groß nach Ausflüchten. Kein Schiedsrichter der Welt hätte in dieser Partie helfen können, die eigenen Spieler sowieso nicht.

„Wir waren von Anfang an nicht auf dem Platz“, kommentierte Leitl die Schneiderfahrt nach Niederbayern, wo für den BCF „nichts zu holen war“. Vielmehr verlor sich der 54-Jährige in Bewunderung für den Kontrahenten. Bogen hat dem Farcheter Trainer von den Spitzenmannschaften bisher „am besten gefallen“. Das kann sich aber bald ändern: Nächste Woche gastiert der formstarke FC Unterföhring an der Kräuterstraße. Bis dato aber erwies sich die Equipe von Andreas Wagner als federführend im Aufzeigen der Farcheter Grenzen. Der TSV präsentierte sich „giftig, zweikampfstark, präsent – das war echt irre“, bilanzierte Leitl nach der Vorführung. Im Vorfeld hatte der BCF-Coach davor gewarnt, beim defensivstarken Widersacher nicht in Rückstand zu geraten. Doch schon nach einer Viertelstunde war’s soweit: Lech Kasperek hatte gegen Simon Sigl zugepackt – Elfmeter.

„Wenn er ihn laufen lässt, haut Sigl ihn auch rein“, meinte Leitl. Es wäre nur eine „Frage der Zeit gewesen, ehe wir in Rückstand geraten“. Markus Renner verwandelte cool zum 1:0. Bis zur Pause hielten die Gäste weiteres Unheil von ihrem Kasten fern. Nach dem Seitenwechsel tat sich sogar die Chance zum Ausgleich auf. Doch traf Basti Pummer frei vor TSVSchlussmann Waldemar Trozenko nur dessen Bein. Im Gegenzug schlüpfte Kasperek ein zweites Mal ins Kostüm des Unglücksraben: Dem Kapitän misslang der Rückpass auf Keeper Kevin Pradl. Diesmal passte Renner auf Sigl – 2:0. „Danach war es eigentlich vorbei“, räumte Leitl ein. Das Kopfballtor von Bastian Albrecht: sehenswert aber geschenkt. Ebenso der Konter zum finalen 4:0 in der Schlussphase.

Leitls Mannen fehlte es an körperlicher Präsenz. „Die letzten Wochen haben Kraft gekostet“, suchte der Coach nach Erklärungen. Insgesamt aber sei diese Niederlage „kein Beinbruch für uns“. Eher schon die Verletzung von Dominik Putzke. Der zentrale Abräumer musste mit Problemen im Hüftbereich ausgetauscht werden. Sein Einsatz im Nachholspiel gegen die SpVgg Unterhaching II am Mittwoch (19 Uhr) ist fraglich.

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Quelle: fussball-vorort.de

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