Bärenstarke Leitl-Elf

Höferth-Torpedo zwingt Heimstetten in die Knie

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Freistoß-Knaller aus 35 Metern: Marco Höferth (re.) wurde nach seinem Tor von den Kollegen Thomas Edlböck (Mi.) und Christian Duswald beglückwünscht. Am Ende setzte sich der BCF verdient mit 2:0 gegen Heimstetten durch.

BCF Wolfratshausen - Zweiter Heimerfolg für den BCF Wolfratshausen: Gegen den SV Heimstetten reichte den Farchetern am gestrigen Freitagabend ein bärenstarker Torhüter, zwei sehenswerte Treffer und eine starke Laufleistung.

Vergangenen Mittwoch dauerte die Spielersitzung beim Ballclub etwas länger. Leidtragender der ausführlichen Fehleranalyse war in diesem Falle der Regionalliga-Absteiger aus Heimstetten, denn die Farcheter holten sich auf dem kleinen Nebenplatz im Isar-Loisach-Stadion schnell wichtige Vorteile auf ihre Seite. „Die frühe Führung und die Tatsache, dass wir nachlegen konnten, machten den Unterschied aus“, kommentierte Trainer Reiner Leitl nach Schlusspfiff. SVH-Kollege Heiko Baumgärtner war erst gar nicht zum Pressegespräch erschienen, hatte dafür während der Begegnung nahezu jede auch nur halbwegs strittige Spielsituation lautstark kommentiert. Nur soviel: Schiedsrichter Florian Fleischmann lieferte eine tadellose Leistung ab.

Dem BCF war der Umtrieb auf der Gästebank ohnehin einerlei. Michael Marinkovic schoss die Flößerstädter nach feinem Zusammenspiel mit Jona Lehr schon nach sieben Minuten in Front. Abgefeuert hatte der Murnauer den Ball von der rechten Strafraumkante, Unterstützung gab’s vom Innenpfosten. Und vom Trainer hinterher ein fettes Lob. „Marinkovic war überragend“, zielte Leitl primär auf den läuferischen Willen des zuletzt zwei Monate verletzten Blondschopfs ab. Eine Einzelaktion allerhöchster Güte von Marco Höferth – heuer noch nicht wirklich vom Schussglück begünstigt – stellte nach einer halben Stunde die Weichen auf Sieg: Torpedo wäre vielleicht der falsche Begriff für einen unangenehmen Flatterball. Tatsache aber war, dass der Knaller aus 35 Metern Torentfernung ziemlich knackig über dem völlig verdutzten SVH-Keeper Marjan Karsnic unterhalb der Latte wie der Blitz einschlug. „Für Marco freut es mich unheimlich, weil er hinten drin sehr gut spielt“, betonte Leitl.

Heimstetten war trotz des Rückstands beileibe keine Laufkundschaft und den Farchetern spieltechnisch sichtbar überlegen. Leitl erinnerte zurecht daran, dass die jeweilige Viertelstunde vor und nach der Halbzeitpause weniger nach seinem Geschmack waren. „Wenn da der Anschlusstreffer fällt, kann das Spiel schnell in eine andere Richtung gleiten“, gab der Cheftrainer zu bedenken. Tat es aber nicht, weil der BCF unter anderem in Kevin Pradl den herausragenden Akteur auf dem Feld stellte. Der Torhüter fischte den Gästen ein halbes Dutzend guter Gelegenheiten vom Fuß. „Kevin war richtig stark“, lobte ein Leitl, der „heute mal richtig zufrieden“ war.

Quelle: fussball-vorort.de

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