Hrgota: Zwei Tore und ab in den Urlaub

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Erst zwei Volltreffer, dann in die Heimat: Der zweifache Torschütze Fabijan Hrgota (Zweiter v. l.) wird von seinen Teamkollegen beglückwünscht.

TSV Eching - Ende gut, alles gut. Vor dem gegnerischen Tor eiskalte Echinger erreichen ein spätes 2:2 beim SV Manching, der insgesamt zu viele Chancen vergab.

Den ersten Warnschuss in Richtung Thomas Obermeier im SV-Tor feuerte allerdings Fabijan Hrgota nach etwas mehr als drei Minuten ab. Der Keeper brauchte aber nicht einzugreifen, das Spielgerät landete knapp zwei Meter über der Latte im Aus. Anfängliche Offensivbemühungen der Gastgeber unterband der TSV mit vielen kleinen Fouls im Mittelfeld, so dass kaum Spielfluss aufkam.

Bei einem der seltenen Vorstöße der Zebras verlor Youngster Marco Doms kurz vor der Mittellinie den Ball. Manching schaltete schnell um, kam aber am in der Szene aufmerksamen Ludwig Stegmeier nicht vorbei (19.). Drei Minuten später erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball, den Phillip Schuler von rechts an den kurzen Pfosten schlug. Marc Gundel bot sich überraschend ungedeckt eine große Kopfballchance, doch der Neuzugang schien über so viel Freiraum selber verwundert zu sein.

Es folgte die beste Phase der Manchinger, bei denen zunächst Aleksandar Dmitrovic am prächtig reagierenden Hornof und gleich danach Ferdinand Heissler an der Latte scheiterten (27./28.). Das Team von Trainer Fredi Ostertag antwortete mit Schuler, der sich über rechts durchtankte und mustergültig auf den Kopf von Hrgota flankte. Allerdings landete der Kopfball des Oldies nur auf dem Tornetz (30.). 17 Meter vor dem Echinger Tor ahndete Schiedsrichter Golo Schricker ein Handspiel folgerichtig mit Freistoß, den Claudio Maritato kläglich in Richtung der angrenzenden Gartenanlagen hämmerte. Wenn der Aufsteiger den TSV frühzeitig störte, ergaben sich große Probleme im Spielaufbau. Stegmeier vertändelte den Ball an der eigenen Eckfahne. Zum Glück für die Zebras zielte Benjamin Anikin aus sechs Metern daneben (39.). „Wenn sich das mal nicht rächt“, grummelte ein Manchinger Zuschauer mit dem Pausenpfiff – 0:0.

Die Gastgeber machten da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört haben. Anikin legte quer auf Daniel Schachtner, dem der Ball aus zehn Metern über den Fuß rutschte (47.). Auf der anderen Seite setzte sich Gundel durch, zielte auf das kurze Eck und stellte Obermeier damit vor größere Probleme (51.). Hrgota wurde es wenige Stunden vor seinem Urlaub dann zu bunt. Er schnappte sich den Ball im Mittelfeld, steuerte auf den Strafraum zu und vollendete nach einem schulmäßigen Doppelpass mit Bittner zur gewiss schmeichelhaften Gästeführung (57.).

Der Treffer rüttelte den SVM wach. Ab jetzt ging es nur noch in eine Richtung. Ein Doppelschlag innerhalb von 110 Sekunden drehte die Partie. Erst glich der eingewechselte Mario Chiaradia mit einem satten Schuss ins lange Eck aus (77.), dann umkurvte Schachtner nach einem langen Ball Schlussmann Hornof und schob zum umjubelten 2:1 (79.) ein. Doch der TSV meldete sich zurück: Wieder Bittner über rechts, wieder das Zuspiel auf Hrgota, dem der 2:2-Endstand gelang. „Mit dem Punkt sind wir absolut zufrieden“, fand Kapitän Mustafa Kantar.

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Quelle: fussball-vorort.de

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