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HSG Freising-Neufahrn siegt im Spitzenspiel, Schützenhilfe des SC Eching bleibt aus

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Von: Bernd Heinzinger

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Vergebliche Versuche: Kevin Pausch (r.) war mit sieben Treffern der beste Werfer des SC Eching beim Spiel gegen Tabellenführer Dachau. Die deutliche Niederlage konnte er allerdings auch nicht verhindern.
Vergebliche Versuche: Kevin Pausch (r.) war mit sieben Treffern der beste Werfer des SC Eching beim Spiel gegen Tabellenführer Dachau. Die deutliche Niederlage konnte er allerdings auch nicht verhindern. © michalek

Die HSG Freising-Neufahrn gewinnt das Spitzenspiel gegen Altötting. Tabellenführer Dachau hält die HSG durch einen Erfolg gegen den SC Eching aber auf Distanz.

Landkreis – Ihre eigene Aufgabe lösten die Handballer der HSG Freising-Neufahrn mit einem Sieg im BOL-Spitzenduell mit Altötting. Die erhoffte Schützenhilfe aus Eching kam allerdings nicht, der SCE mussten sich dem Tabellenführer aus Dachau in der heimischen Halle deutlich geschlagen geben.

Zweitplatzierte HSG Freising-Neufahrn trifft nun auf Spitzenreiter Dachau

HSG Freising-Neufahrn – TV Altötting 24:20 (10:10). Von der Abwehrvorstellung und der Leistung des überragenden Torhüters Andreas Meßner zeigte sich HSG-Trainer Erik Brasko bereits in der ersten Hälfte zufrieden. Aber: „Leider fabrizierten wir da nach vorne viel zu viele technische Fehler.“ Daher liefen die Gastgeber ständig einem Rückstand hinterher, lagen kurz vor der Pause mit 8:10 zurück. Konstantin Vopel und Alexander Heldner schafften immerhin noch die Tore zum Ausgleich.

In den zweiten Abschnitt startete die HSG hellwach. Vopel übernahm immer mehr das Kommando, zeigte laut Brasko jetzt eine hervorragende Vorstellung: „Auf dem Platz war er heute mit Abstand der Beste.“ Sebastian Wärthl war auf Rechtsaußen ebenfalls stark – dank ihm zog Freising-Neufahrn das Spiel in die Breite, und nach 40 Minuten stand es bereits 17:12 für die Gastgeber. Aus dem Rückraum kam zwar weiterhin zu wenig, aber dank der weiterhin guten Defensive kamen die Gäste kaum heran.

Für das Spitzenduell am kommenden Wochenende gegen Dachau hofft der Coach auf die Rückkehr von Leistungsträger Tobias Kapser, zeigt sich jetzt aber erst einmal nicht unzufrieden: „Wir haben die erhofften zwei Punkte, das passt schon.“

Tore: Konstantin Vopel 8, Sebastian Wärthl 7, Michael Schuster 3, Alexander Heldner 2, Ernad Huzejrovic 2, Benjamin Moses Becker 1, Sebastian Christensen 1.

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SC Eching: Landsmann holt sich früh zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen

SC Eching – ASV Dachau 23:36 (12:19). SCE-Trainer Thomas Gentgen sprach von einem „komischen Spiel“. Bereits nach wenigen Minuten kassierte Echings Bester, Thomas Landsmann, eine Zwei-Minuten-Strafe. „Der Schiedsrichter ist dann knapp hinter ihm her marschiert, wartete wohl darauf, dass der Thomas noch was sagt.“ Der tat ihm den „Gefallen“ und bekam prompt eine weitere Zeitstrafe. Danach konnte ihn Gentgen nur noch dosiert einsetzen, und im Echinger Spiel folgte nach der schnellen 2:0-Führung ein Bruch. Darüber hinaus hatten die Hausherren Wurfpech, trafen alleine im ersten Abschnitt zehnmal Pfosten oder Latte. Nach einer Viertelstunde stand es so 6:11 aus Sicht des SCE. Bis zur Pause hatten sie schon 19 Tore kassiert.

In Hälfte zwei versuchte man alles – Kevin Pausch wagte einen Wurf nach dem anderen. Siebenmal war er erfolgreich, laut Gentgen hätte er aber locker zweistellig treffen müssen. Nach 40 Minuten stand es 17:25, in der Schlussphase erhöhte sich der Rückstand weiter.

Tore: Kevin Pausch 7, Marvin Kripgans 4, Konstantin Daum 4, Thomas Landsmann 4/1, Justin Pausch 2, Lukas Danzer 1 und Christoph Weilbach 1.

SG Moosburg im Pech

SSG Metten – SG Moosburg 26:25 (11:13). SGM-Coach Otto Holländer haderte nach der Niederlage: „Wir waren die stärkere Mannschaft und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt.“ Im ersten Abschnitt lagen die Moosburger fast immer in Front. Erst, 8:5, dann 13:9, ehe es mit 13:11 in die Pause ging. Dass das Resultat nicht deutlicher war, habe an diversen Zeitstrafen gegen seine Männer gelegen, monierte der Trainer.

Im zweiten Abschnitt blieben die Moosburger dank einer guten Abwehr am Drücker. Nach vorne präsentierten sich besonders Ferdinand Menzel und Tobias Stuckenberger in starker Verfassung. Keine fünf Minuten vor dem Ende traf Daniel Kumpmann zum 23:21 – es folgten allerdings laut Holländer unberechtigte zwei Minuten gegen Marius Bölling. Die Gastgeber nutzten die Überzahl und erzielten zwei Tore. In der Schlussphase hatte die SGM mit einem Lattentreffer beim Stand von 25:25 erneut Pech. Das Siegtor der Gastgeber sei dann nach einem Stürmerfoul gefallen, jammern wollte der SGM-Coach nach der Begegnung aber nicht: „Es ist halt so, da kann man nichts machen. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Auftritt.“

Tore: Daniel Kumpmann 8/6, Ferdinand Menzel 6, Markus Voggenreiter 4, Daniel Stuckenberger 4 und Marius Bölling 3. VON BERND HEINZINGER

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