Premiere der Flashlights

„Hurra, Hurra, die Bühne brennt“

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Darth Vader und seine Stormtroopers: Unter anderem war Star Wars das Thema bei den Flashlights.

Mit viel Aufwand und nach intensiver Vorbereitung starten die Flashlights und die Little Flashlights in die Faschingssaison.

Taufkirchen Premiere mit ihrer neuen Choreografie hatten beide Showtanzgruppen im Bürgersaal Taufkirchen, vor circa 200 Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden.

Moderiert von Trainerin Veronika Brandlmeier wurden die Tänzerinnen der Little Flashlights einzeln mit Fotos vorgestellt, bevor sie das Programm mit dem Motto „Hurra, Hurra, die Bühne brennt“ eröffneten und damit den Gästen einheizten. In leuchtend roten Kostümen ließen die Sieben bis 14-Jährigen „Flammen“ aus Stoffbahnen züngeln und löschten diese wieder, verkleidet als Feuerwehrfrauen. Als einziger Bub übernahm Patrick Mittermaier eine besondere Einlage. Er „spielte mit dem Feuer“, indem er mit rot leuchtenden Bällen jonglierte.

„Klappe, die Erste. Möge der Tanz mit dir sein“, war dann der Titel der Show der „großen“ Flashlights. In regenbogenbunten Kleidern leiteten diese mit Kamera- und Regieklappen-Attrappen das Thema Film ein. Mit verschiedenen Liedauszügen und einem fliegenden Kostümwechsel ging es an ein Star-Wars-Filmset. Angeführt von Darth Vader in schwarz, tanzte eine Armee aus maskierten und bewaffneten Stromtroopers. Der krönende Erfolg, ein Oscar, wurde schließlich in gold-glitzernden Outfits dargestellt.

Auch Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter stattete den Flashlights einen Besuch ab, hob hervor, dass die Freude am Tanzen das Wichtigste sei und bedankte sich bei den Eltern für die Unterstützung.

Auf Nachfrage berichtete Brandlmeier, dass die Arbeit für das neue Programm bereits Ostern begonnen hatte. Die Ideen für beide Choreografien und die Kostüme lieferte Sonja Mittermaier, ergänzt wird das Trainer-Trio durch Natalie Aul, die zugleich Tänzerin ist. In den kommenden Monaten werden die Flashlights ungefähr 15 Mal auftreten, die Little Flashlights sogar noch öfter, beispielsweise auch in Seniorenheimen. Der Gemeinde dankte Brandlmeier für die Nutzung des Bürgersaales, der auch fürs Training zur Verfügung steht.

Ein besonderer Dank galt neben der Vorsitzenden und Vereinsgründerin Gerti Leithäuser noch „Vereinsnäherin“ Heike Aul. Für die zwei Kostümsätze der Kindergruppe schnitt und vernähte sie 40 Meter Stoff, für ein einziges wendete sie neun Stunden Arbeit auf. Für die großen Tänzerinnen waren drei verschiedene Outfits zu schneidern, bei 16 Stunden pro Tänzerin wurden über 140 Meter verarbeitet. Um die Vereinskasse für solche Ausgaben zu füllen, wurde im Bürgersaal auch eine Tombola mit vielen gesponserten Preise veranstaltet.

Fabian Holzner

Quelle: Merkur.de

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