Der Ex-Löwe soll beim Ziel Klassenerhalt helfen

„Ich bin vom alten Schlag“ - Ex-Löwe Richter wird Trainer in Pipinsried

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Wechsel zum FC Pipinsried: Marcel Richter wird ab der Rückrunde wieder als Trainer auf der Bank Platz nehmen.

Vergangene Woche vermeldete der FC Pipinsried die Verpflichtung von Marcel Richter als Trainer. Der Ex-Löwe beerbt Manfred Bender und soll Fabian Hürzeler unterstützen.

Nach dem Abgang von Trainer Manfred Bender hat der FC Pipinsried einen Nachfolger gefunden. Marcel Richter wird ab sofort zusammen mit Spielertrainer Fabian Hürzeler die Geschicke beim Regionalligsten leiten. Der 37-Jährige ist kein Unbekannter. Der Ex-Löwe startete seine Trainerkarriere beim FCP. Von 2007 bis 2009 fungierte Richter als Spielertrainer beim damaligen Landesligisten. „Ich bin mir sicher, dass das mit Marcel passen wird“, sagt FCP-Manager Roman Pesche. „Er ist nicht nur ein fähiger Trainer, sondern auch ein cooler Typ, der die Sprache der Spieler spricht.“ 

Im Gespräch mit Fussball Vorort verrät Richter, was ihn an der Aufgabe reizt: „Das Spielermaterial ist gut. Das Umfeld passt und die Mannschaft hat Qualität. Außerdem muss ich nicht so weit fahren.“ Der Ex-Stürmer hatte auch Angebote von anderen Vereinen. „Es hat sich einiges verändert, seitdem ich nicht mehr da bin“, sagt der 37-Jährige, „es sind ganz andere Verhältnisse und alles hier ist breiter aufgestellt.“

Richter ist von einer guten Zusammenarbeit mit Hürzeler überzeugt

Der FC Pipinsried überwintert in der Regionalliga Bayern auf dem vorletzten Tabellenplatz mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Richter soll helfen das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. „Ich bin von der Mannschaft überzeugt“, sagt der 37-Jährige. „Wir müssen alles aus uns rausholen. Wir wollen 20 Punkte in der Rückrunde holen, dann bleiben wir drin.“ 

Wie genau die Zusammenarbeit mit Hürzeler im Detail ablaufen soll, wird sich in der Vorbereitung zeigen. Vor dem Wechsel allerdings haben beide ein ausführliches Gespräch geführt. „Wir sind uns sympathisch und wollen beide den gleichen Fußball spielen“, sagt Richter. „Ich bin noch vom alten Schlag und habe andere Methoden. Diese werden sich gut mit Fabians ergänzen.“

In der kommenden Woche wird das Trainerduo zunächst einen Vorbereitungsplan erstellen. Auf die Frage, ob es in dieser Konstellation nicht zu Reibereien zwischen den beiden Trainer kommen kann, wiegelt Richter ab: „Nein das denke ich nicht. Klar werden wir auch unterschiedlicher Meinung sein und miteinander diskutieren. Aber nach außen werden wir immer die gleiche Meinung haben.“ Seine persönliche Zukunft sieht der Ex-Löwe als Trainer. Sein Vertrag läuft bis Mai 2019. Er will die Entwicklung abwarten und dann entscheiden, wie es für ihn weitergeht.

„Wolfgang Moll mischte sich ein“

Vor seinem neuen Engagement war Richter Teammanger beim TSV 1865 Dachau. Dort trat er Anfang November auf der Abteilungsversammlung überraschend mit seinem gesamten Team zurück. Auf Nachfragen zu den Gründen äußert sich Richter so: „Ich war eine lange Zeit in Dachau und habe dort vieles umgesetzt. Leider war Moll nicht immer der gleichen Meinung und mischte sich ein. Ich denke, dass ich mich nicht immer rechtfertigen muss.“ 

Quelle: Merkur.de

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