Immer wieder der SV Wehen

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Ricardo Villar feiert gegen den SV Wehen sein Punktspiel-Comeback bei der SpVgg Unterhaching.

Unterhaching - Und schon wieder der SV Wehen-Wiesbaden. Der „Dauergegner“ wird für die SpVgg Unterhaching ein ganz harter Brocken. Die Hessen gelten sogar als Geheimtipp für den Aufstieg.

Im letzten Spiel der vergangenen Saison war es der gleiche Gegner, der im Hachinger Sportpark vorstellig wurde. 4:3 gewann die SpVgg damals und schaffte einen versöhnlichen, wenn auch turbulenten Abschluss einer katastrophalen Saison. Im Vorbereitungsspiel in Hausham schließlich traf man ebenfalls auf Wehen und ging mit 0:4 unter. Zwei Partien, die Trainer Klaus Augenthaler durchaus als Anschauungsunterricht heranzieht.

Aufstellung

SpVgg Unterhaching:

Kampa – Schulz, Hoffmann, Hain, Stegmayer – Tyce – Fioretto, Villar, Leandro – Gunnlaugsson, Tunjic

Das 4:3 im Mai, bereits unter Augenthalers Regie, dient noch heute als Beispiel, dass eine starke Defensive die Grundlage allen Erfolges ist: „Wenn du hinten zu viele Tore kassierst, wird es schwer, zu gewinnen. Vier Tore wird man nicht immer schießen.“ Jenes Saisonfinale war dagegen aber auch ein Beispiel an Moral. Die Hachinger lagen immerhin schon 1:3 in Rückstand und drehten die Partie noch. Durchaus etwas, woran „sich die Burschen schon zurückerinnern können“. Zumindest jene wenige, die bereits dabei waren. Das 0:4 aus der Vorbereitung dient als Beleg, dass Schönspielerei ohne Zweikämpfe zu nichts als Frust führt. „Das war ein Spiel, das zwar dumm gelaufen ist“, so Augenthaler, „aber es war ganz gut, dass wir das so hoch verloren haben“. Ein Schlag vor den Bug sozusagen, der im Fußball oft nötig ist.

"Es zählt am Samstag nur das Ergebnis"

Aufstiegsfavoriten sind für den Weltmeister die drei Absteiger Rostock, Koblenz und Ahlen sowie die erneut gut verstärkten Klubs aus Sandhausen und Offenbach, sein eigenes Team gehört nicht dazu. Allerdings ist just der SV Wehen auch ein Tipp für die ganz vorderen Regionen. Auch die Hessen haben ihren Kader nach einer schlechten Saison, die sie als Zweitliga- Absteiger nur auf Platz 15 beendeten, runderneuert und wie die SpVgg elf neue Spieler geholt. Dass Trainer Gino Lettieri sich mit Platz zehn zufriedengeben würde und „nichts mit dem Abstieg zu tun haben will“, gilt unter Experten als Untertreibung. Die 90 Minuten am Samstag werden einen ersten Beleg dafür geben.

von Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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