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1:5 in Geretsried: SE Freising verpatzt Saisonauftakt

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Jubelnde Geretsrieder, hadernde Freisinger.
Jubelnde Geretsrieder, hadernde Freisinger: Für die SEF-Fußballer gab es am ersten Spieltag nichts zu holen – vor allem die Verteidigung schwächelte. © Hans Lippert

Landesligist SE Freising war in Geretsried phasenweise das bessere Team, verlor bei Florian Bittners Trainereinstand aber deutlich mit 1:5.

Freising – Das hatten sie sich ganz anders vorgestellt: Die Saisonpremiere ging für die Landesliga-Fußballer des SE Freising völlig daneben, zum Einstand ihres Spielertrainers Florian Bittner verloren die Gelb-Schwarzen beim TuS Geretsried deutlich mit 1:5 (0:1).

Mit einer gewissen Erwartungshaltung waren die SEF-Kicker am Samstag schon in den Süden von München gereist. So schlecht war die Vorbereitung auf die neue Saison nicht verlaufen, und zunächst fühlte sich der erste Auftritt der quasi runderneuerten Elf auch gar nicht schlecht an. Es lag sogar die Führung in der Luft. Die größte Chance: Trainer Bittner köpfelte nach einer Ecke aus vier Metern an die Querlatte (13.). Und auch Youngster Marcos Hones und Felix Günzel waren dicht dran am 1:0. Spielerisch waren die Freisinger sogar die bessere Mannschaft.

Gegentreffer wirft den SEF zurück

Und die Hausherren? Die fanden immer besser in die Partie und lagen dann auch zur Pause vorne. Geretsried presste, bei einer Aktion bekamen die Freisinger den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Sebastian Schrills setzte nach und traf zum 1:0. „Nach einem eigentlich guten Beginn hat uns das zurückgeworfen“, analysierte Bittner.

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Auch nach dem Wechsel sah es zunächst danach aus, als könnte Freising durchaus etwas mitnehmen. Doch wie schon im ersten Durchgang gerieten die Aktionen nach vorne nicht zwingend genug – und hinten hatten die Freisinger Verteidiger nicht ihren besten Tag. Die Bestrafung folgte dann nach 56 Minuten: Eigentlich agierten die Lerchenfelder nach einer Zehn-Minute-Strafe für Lukas Kellner in Überzahl, doch das Tor gelang den Geretsriedern nach einem Konter durch Sebastian Schrills (56.). Bitter: Das bessere Team war zu diesem Zeitpunkt der SEF, Marcos Hones war unter anderem am TuS-Keeper gescheitert.

Freisinger Sturm-und-Drang-Phase verpufft

Hoffnung keimte im Freisinger Lager auf, als die Gäste schließlich doch zum Torerfolg kamen: Der eingewechselte Alexander Eppink legte mit dem Rücken zum Tor auf Youngster Hones ab, der eiskalt verwertete (66.). Anstatt nun aber das 2:2 zu erzwingen, verpuffte die Sturm-und-Drang-Phase des SEF völlig. Hinzu kam, dass die mit drei erfahrenen Akteuren bestückte Freisinger Verteidigung eine schwache Leistung zeigte, meist waren sie zu weit von ihren Gegenspielern weg. Geretsried nutzte das clever aus und schenkte dem Gast binnen sechs Minuten drei Tore durch Srdan Ivkovic (72./73.) und erneut Schrills (78.) ein.

Ein wenig rang Spielertrainer Bittner nach seiner Premiere nach Worten. Diese klare Niederlage sei schwer zu erklären, „das Ergebnis täuscht schon etwas über den Spielverlauf hinweg“. Während Freising etwas zu naiv in die Partie gegangen war, „hat es Geretsried eiskalt gespielt“.

Statistik:

TuS Geretsried – SE Freising 5:1 (1:0)
Aufstellung SEF: Trost – Mayr, Schmid, Bittner – Zanker, Schmuckermeier F. (84. Mitko), Fischer, Rist – Günzel (82. Schmuckermeier Ch.), Brudtloff (56. Eppink), Hones (72. Rudzki).
Tore: 1:0 Schrills (23.), 2:0 Schrills (56.), 2:1 Hones (66.), 3:1 Ivkovic (72.), 4:1 Ivkovic (73.), 5:1 Schrills (78.).
Zehn-Minuten-Zeitstrafe: Lukas Kellner (Geretsried/55.).
Schiedsrichter: Michel Stölpe (TSV Aitrang).
Zuschauer: 100.

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