Hinrunden-Fazit des FCP

Ingolstadt-Klatsche war der Weckruf für Pipinsried

Die taktischen Umstellungen nach der derben Heimpleite gegen den FC Ingolstadt II fruchteten und brachten Pipinsried zurück in die Spur. FOTO: Rabuser

Halbzeit in Sachen Winterpause, Zeit für einen analytischen Blick zurück beim Fußball-Regionalligisten FC Pipinsried. Es klingt irgendwie paradox, doch zwei heftige Niederlagen haben im zurückliegenden Herbst das Pendel für den FCP zum Guten ausschlagen lassen.

Am 21. Oktober des vergangenen Jahres erlebte die Mannschaft von FCP-Trainer Fabian Hürzeler bei der 0:3-Niederlage in Seligenporten den sportlichen Tiefpunkt in einer bis dahin wechselvoll verlaufenen Premierensaison in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Nur eine Woche später setzte es für den angeknockten Neuling den nächsten Niederschlag: Nach der 2:5-Klatsche im Heimspiel den FC Ingolstadt II schrillten die Alarmsirenen im Nordwesten des Dachauer Hinterlandes. Dabei hatten die Pipinsrieder bis zur 60. Minute noch mit 2:1 geführt.

„Da wurde uns vor Augen geführt, dass wir mit unserer Spielweise nicht weit kommen werden“, resümiert der Manager des FC Pipinsried, Roman Plesche. Während die Gäste von der Donau nach einer Stunde weiter munter nach vorne spielten, ging dem Gastgeber auch auf Grund des nur zweimaligen Trainings in der Woche im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus.

Nach dem Ingolstadt-Spiel stellten die Ilmtaler ihr Spiel um, der Hurra-Stil wurde durch eine effizientere Spielweise ersetzt. Angefangen beim spielerisch starken Keeper Thomas Reichlmayr wurden fortan deutlich mehr lange Bälle in die Spitze gespielt; Ziel war es, den zweiten Ball dort festzumachen.

Und nun machte es sich bezahlt, dass der junge Trainer Fabian Hürzeler seinen Mittelfeld-Spezialisten Kasim Rabihic in das Sturmzentrum beordert hatte. Der von Rot-Weiß Essen gekommene ehemalige Münchner Löwe erwies sich auf dieser Position als Volltreffer. Geschickt verteilte er die Bälle an seine Mitspieler, aber auch er selbst kam immer häufiger zum Abschluss. Diese einfache, aber wirkungsvolle taktische Umstellung bescherte dem FC Pipinsried so in den letzten fünf Spielen vor Beginn der Winterpause noch vier wertvolle Siege.

Quelle: fussball-vorort.de

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