Pipinsried: Inneren Schweinehund zur Räson gebracht

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Gut in Schwung gekommen ist der erst im Sommer von Sulzemoos nach Pipinsried gewechselte Manuel Eisgruber.

FC Pipinsried - Etwa 200 Kilometer muss der FC Pipinsried am Samstag Vormittag fahren, denn das letzte Auswärtsspiel im Jahr 2014 führt den Bayernliga-Tabellenführer in die Oberpfalz. Die Partie bei der DJK Vilzing wird um 14 Uhr angepfiffen.

Die Strobl-Truppe weist vor dem letzten Spieltag drei Punkte Vorsprung auf den direkten Konkurrenten Pullach auf. Die Anzahl der Spiele ist bei beiden Vereinen gleich. Während der FC Pipinsried am kommenden Wochenende das Nachholspiel gegen Rain auf dem Plan hat, haben die Pullacher ihren spielfreien Spieltag der Rückrunde bereits am vergangenen Wochenende genossen.

Dass das Match in Vilzing auch tatsächlich angepfiffen wird, stehe, so FCP-Präsident Konrad Höß, außer Zweifel: „Der Vilzinger Trainer war am vergangenen Wochenende bei uns, um sich unser Heimspiel gegen Landsberg anzuschauen. Er hat mir versichert, dass zu einhundert Prozent gespielt werde.“

Höß fährt nicht mit nach Vilzing, er ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Unsere Mannschaft ist inzwischen ausgelaugt, das hat man in den vergangenen Spielen gemerkt.“ Doch Höß zeigt Verständnis: „Wir haben schon sehr viele Spiele in den Knochen. Liga, Pokal – und die lange Relegation, das macht sich irgendwann bemerkbar.“

FCP-Spielertrainer Tobias Strobl bestätigt dies: „Die vielen Einsätze schüttelt man nicht so einfach weg, und mit Vilzing haben wir im letzten Auswärtsspiel noch einmal einen richtigen Brocken vor der Brust.“

In Vilzing muss der FC Pipinsried mit einem hochmotivierten und selbstbewussten Gegner rechnen: „Jeder ist gegen den Tabellenführer noch einmal extra motiviert. Da wäre ein Unentschieden schon ein gefühlter Sieg. Zudem haben die Vilzinger in der vergangenen Woche einen großen Sprung nach vorne in der Tabelle der Bayernliga Süd gemacht“, so FCP-Boss Höß.

Stolze sechs Punkte holten die Oberpfälzer in den vergangenen sieben Tagen. Am zurückliegenden Wochenende gewann die Truppe von Sepp Beller ihr Auswärtsspiel beim SB DJK Rosenheim nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1. Zudem bekam die DJK unter der Woche am grünen Tisch die drei Punkte aus der Partie gegen die SpVgg Unterhaching II zugesprochen. Diese Partie konnte aufgrund mangelhafter Torbefestigungen in Bad Aibling, wo die Hachinger bis vor Kurzem ihre Heimspiele ausgetragen hatten, nicht angepfiffen werden.

Der Pipinsrieder Vorturner versuchte unter der Woche noch einmal, den Spaßfaktor im Training hochzuhalten: „Wir haben in Turnierform gekickt, die Stimmung im Training war super.“ Wie sein Chef rechnet Strobl mit einer befreit aufspielenden DJK-Truppe: „Diese Mannschaft hatte uns in der Hinrunde beim 3:3-Unentschieden am Rande einer Niederlage. Die Vilzinger können völlig befreit gegen uns aufspielen, hinzu kommt, dass sie richtig viel Qualität in ihren Reihen haben.“ Doch Strobl hat noch einmal den inneren Schweinehund seiner Truppe zur Räson gebracht: „Wir haben bislang eine tolle Saison gespielt, und das wollen wir uns nun in Vilzing nicht kaputt machen lassen.“

Zwar muss der FCP-Coach noch auf die Langzeitverletzten und den gesperrten Stürmer Arthur Kubica verzichten, doch einen Personalengpass gibt es in Pipinsried nicht. Wieder mit dabei ist Serge Yohoua, bei ihm wird es jedoch, wie schon am vergangenen Wochenende gegen den TSV Landsberg, nur zu einem Platz auf der Bank reichen. „Wir hatten unter der Woche noch einmal einen Termin beim Arzt. Ein Einsatz kann die Situation nicht verschlechtern. Allerdings müssen wir schauen, wie lange es noch geht. Serge muss sich nach dem letzten Spiel einer kleinen Operation unterziehen. Zur Wintervorbereitung ist er dann jedoch wieder fit“, hofft Strobl.

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Quelle: fussball-vorort.de

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