Mit Zuversicht gegen den Spitzenreiter

Insolvenzverwalter will mit SCF-Spielern sprechen

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Die Spieler des SCF werden bald vom Insolvenzverwalter aufgeklärt. F: Metzler

„Ich freue mich auf das Spiel gegen den Spitzenreiter“, sagt SCF- Trainer Michael Westermair vor der Partie gegen den FC Garmisch-Partenkirchen im Klosterstadion. „Wir haben nichts zu verlieren. Wir spielen zu Hause und wollen natürlich unser Heimspiel gewinnen.“

Das wird allerdings schwer genug, denn der Aufsteiger hat in den zehn Spielen bisher sieben Siege und drei Unentschieden eingefahren, ist also noch ungeschlagen. Die Elf aus dem Werdenfelser Land reist mit einem Fanbus an und möchte das Brucker Klosterstadion in ein Heimspiel verwandeln.

Rechtzeitig zum Spitzenspiel kehren zumindest mit Torjäger Nickoy Ricter und Kapitän Julius Ostarhild zwei wichtige Spieler ins Team zurück. Beide haben ihre Verletzungen auskuriert und konnten die Woche über beschwerdefrei mittrainieren. „Ich kann sozusagen aus dem Vollen schöpfen“, meinte Westermair. Nur Nico Felser braucht noch ein, zwei Wochen, dann ist er auch wieder dabei.

Auf den Garmischer Torjäger Maximilian Berwein, der ein Drittel der 30 Treffer der Gäste erzielt hat, wird Westermair einen Sonderbewacher ansetzen. „Berwein ist brandgefährlich, den kann man wohl nicht 90 Minuten lang ausschalten. Ich kenne ihn, er hat schon in Wolfratshausen in der Bayernliga viele Tore erzielt.“

Nachdem der Insolvenzverwalter am Donnerstag dem Verein einen ersten Besuch abstattete, kündigte er an, auch mit der Mannschaft zu sprechen. „Er hat bereits mit mir telefoniert“, teilte Westermair mit. „Sein Besuch zielt in die Richtung, die Spieler aufzuklären, dass sie nicht um ihre Aufwandsentschädigung fürchten müssen. Alles läuft zunächst gewohnt weiter. Momentan ist der Antrag auf Insolvenz gestellt. Erst wenn ein Verfahren eröffnet werden sollte, wirkt sich das auf das Sportliche aus“, meinte Westermair. 

Quelle: fussball-vorort.de

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