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Interner Wettbewerb eingeschränkt: FC Deisenhofen kann nicht alle Ausfälle abfedern

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Von: Umberto Savignano

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Trainer Andreas Pummer fordert von seinen Deisenhofnern den nächsten Entwicklungsschritt.
Trainer Andreas Pummer fordert von seinen Deisenhofnern den nächsten Entwicklungsschritt. © Robert Brouczek

Beim Bayernliga-Schlusslicht TSV 1860 Rosenheim will der FC Deisenhofen am Samstag (Anstoß 14 Uhr) seine Bilanz aufbessern.

Deisenhofen – „Wir sind nicht ganz so zufrieden, Platz acht war nicht das, was wir uns erhofft haben“, räumt FCD-Manager Thomas Werth ein. „Da ist unser Trainer Andi Pummer übrigens der gleichen Meinung.“

Den Hauptgrund für die mit 28 Punkten aus 18 Partien, gemessen an den eigenen Ansprüchen, durchwachsene Ausbeute sieht Werth in den personellen Gegebenheiten. So sind mit Constantin Dittrich (Doktorarbeit in Wien) und Tobias Rembeck (berufliche Gründe) zwei Stammplatzkandidaten zuletzt dauerhaft ausgefallen, komplett fehlten Quirin Kolb und Dennis Yimez aufgrund ihrer Kreuzbandrisse sowie Daniel Yordanov wegen Beckenproblemen. So reichte die Kaderbreite nicht immer, um zusätzliche, kürzere Ausfälle auf allen Positionen gleichwertig abzufedern.

„Da ist dann der interne Wettbewerb eingeschränkt. Das haben andere Vereine auch, aber bei uns war es ein bisschen extrem“, sagt Werth. Junge Spieler mussten in die Bresche springen. „Die machen das super, doch sie brauchen Zeit, um beständig zu werden“, so der Manager, der als Beispiel Arian Kurmehaj (19) nennt: „Er macht zwei, drei starke Spiele, hat dann zwischendrin aber auch mal ein weniger gutes, das ist ganz normal in dem Alter.“

Trotzdem hat Werth die Hoffnung, dass der FCD nochmal vorne angreifen kann. Zum Tabellenzweiten TSV Landsberg sind es derzeit acht Punkte Rückstand. „Man weiß nie, was passiert. Wir müssen schauen, dass wir dranbleiben. Man muss außerdem abwarten, wer in der Winterpause aufrüstet. Auch wir sind auf der Suche.“

Einen Wechsel werde es aber auf keinen Fall geben, so der FCD-Manager. Zu einem Bericht, wonach sich Landsbergs Spielertrainer Sascha Mölders möglicherweise erfolgreich um seinen ehemaligen Löwen-Kollegen Nico Karger bemüht, der ihn am vergangenen Wochenende mit einem Fünferpack beim 7:1 des FCD gegen Dachau 65 in der Torschützenliste überholt hat (Stand: 19 zu 18), stellt Werth klar: „Das ist ein absoluter Schmarrn!“ (Umberto Savignano)

FC Deisenhofen: Caruso - Schneiker, Köber, Vodermeier, Sagner, Müller-Wiesen, Mayer, Jost, Gkasimpagiazov, Bachhuber, Karger

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