Muriqi mit Hinrunde zufrieden

Ismaning bangt gegen Manching um Stijepic

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Mijo Stijepic (r.) ist angeschlagen; die Chancen auf seinen Einsatz stehen 50:50. 

FC Ismaning - Nein, auch als Zweiter lässt sich Xhevat Muriqi die Saison nicht vermiesen. „Wir haben in 17 Spielen der Vorrunde nur einmal verloren und dreimal unentschieden gespielt“, sagt der Trainer des Landesligisten FC Ismaning, „besser kann es nicht laufen.“

Deshalb findet er vor dem Rückrundenstart gegen den SV Manching (Samstag, 14.30 Uhr) auch kein Haar in der Suppe, auch wenn Deisenhofen weiter drei Zähler mehr hat.

 

In der Vorwoche traf der Erste aus einer Rudelbildung in der 95. Minute zum 1:0-Sieg. Muriqi ärgerte die Nachricht nicht im Geringsten auf einem Fest des FCI: „Bei 0:0 in der 87. Minute habe ich schon gesagt: Wartet ab, die machen noch ihr Tor.“ Das Glück der Kicker aus dem Münchner Süden ist für Ismanings Trainer auch eine Form des Könnens und deshalb akzeptiert er es klaglos.

 

Xhevat Muriqi ist aber auch stolz darauf, mit seiner Mannschaft andere Wege zu beschreiten: „Die 1:0-Taktik können wir gar nicht spielen.“ Der FCI möchte den Fans mit offensiven Auftritten Freude machen und frühzeitig die Punkte sichern. In Manching beim Hinspiel hatte Ismaning auch fast schon gewonnen, als ein Elfmeter in letzter Sekunde zwei Zähler kostete. „Da haben wir uns einfach etwas blöd angestellt“, sagt Muriqi.

 

Diesmal beim zweiten Aufeinandertreffen mit dem im Tabellenmittelfeld etablierten Aufsteiger möchten es die Ismaninger zumindest beim Endergebnis besser machen und die spielerischen Vorteile durchsetzen. Allerdings warnt er, dass die Aufgabe nicht ganz so leicht ist.

 

Das liegt auch daran, dass es für die Aufstellung in allen Mannschaftsteilen Fragezeichen gibt. Im Angriff wird Alexander Auerweck verletzt weiter fehlen und bei dem angeschlagenen Star Mijo Stijepic stehen die Chancen 50:50. Er hatte zuletzt auf Auerwecks Platz in der allervordersten Front zwei Klassetore gemacht.

 

Der zuletzt als hängende Spitze aufgebotene Bastian Fischer muss möglicherweise wieder zurück in die Doppelsechs, sollte dort Alexander Buch ausfallen. Hinter Buch steht aus gesundheitlichen Gründen ebenso ein Fragezeichen wie bei Korbinian Beck und Tobias Grill. Wenn alles schief läuft, könnte es sehr eng im Kader werden.

Voraussichtliche Aufstellung: Pingitore – Beck, Ehret, Siedlitzki, Grill (Joszt) – Fischer, Aladdinoglu – Siebald, Ring – da Costa Barros, Stijepic.

Quelle: fussball-vorort.de

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