Duell der Tabellennachbarn

Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"

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Der FCI will in Traunstein die Wende herbeiführen. F: Leifer

In der Tabelle der Fußball-Bayernliga belegen der FC Ismaning und der FC Traunstein mit jeweils 20 Punkten die beiden hinteren Relegationsplätze. Am Samstag (16 Uhr) treffen die beiden Tabellennachbarn in Traunstein aufeinander, allerdings mit höchst unterschiedlichen Gemütslagen.

Auf der einen Seiten stehen die Gastgeber, die zwischenzeitlich Letzter waren mit der grausamen Serie von zehn Spielen mit einem mageren Punktgewinn. Zuletzt gab es aber drei Siege gegen Kirchanschöring (2:0), Rain (3:2) und Landsberg (1:0). Mit Verspätung griff der Trainereffekt mit Stephan Schmidhuber, der das Team seit nun sieben Spielen betreut.

 

Der FC Ismaning dagegen entwickelt gerade einen besorgniserregenden Negativlauf mit nun fünf Niederlagen am Stück. „Es war aber nicht alles so schlecht“, betont Trainer Rainer Elfinger, der „nicht alles nur schwarz oder weiß sehen“ möchte. Würde ein Fußballspiel nur 88 statt 90 Minuten dauern, hätte Ismaning vier statt null Punkte einkassiert. „Traunstein hatte beim 1:0 gegen Landsberg den einen glücklichen Moment, den wir nicht hatten“, sagt der Ismaninger Trainer.

 

Trotz der Niederlagenserie konnten Elfinger und die Mannschaft unter der Woche ruhig daran arbeiten, in der Defensive neue Sicherungsoptionen einzubauen. „Wenn wir vorne den Ball verloren haben, waren wir hinten offen wie ein Loch“, sagt Elfinger.

 

Der erfahrene Fußballlehrer bewahrt aber auch vor Traunstein die Ruhe und sieht keine übergeordnete Bedeutung: „Das ist erst das zweite Spiel der Rückrunde und kein finales Spiel.“ Der FCI wissse um seine Qualität, jede Mannschaft der Bayernliga besiegen zu können. Nun brauche es aber erst einmal ein Erfolgserlebnis, „nachdem alle zusammen feiern und vieles wieder gut ist.“ In seinem Team und auch dem Umfeld spürt er den Willen: „Jeder will den Bock auf seine Art umstoßen. Wir stehen alle richtig unter Spannung, dürfen aber auch nicht überdrehen.“ Es gelte, diesen Samstag die goldene Mischung für die Wende des FC Ismaning zu finden.

 

Personell gibt es nicht viele gute Nachrichten. Aus dem Wolfratshausen-Spiel gingen einige Akteure angeschlagen heraus und vor allem bei Clemens Kubina sieht es nicht allzu gut aus. Manuel Ring fehlt auch mit seinen zwei Spielen Sperre für die rote Karte. Dafür meldete sich Neuzugang Kaan Aygün nach seiner Verletzungspause wieder zurück und hat die körperlichen Voraussetzungen, um auch von Beginn weg spielen zu können.

Aufstellung: Fritz – Beck, Ehret, Zeisl (Heinzlmeier), Siedlitzki – Soave, Killer, Siebald, Stefanovic – Stijepic, Hajdarovic (Fischer).

Quelle: fussball-vorort.de

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