Jäger oder Gejagter

FC Ismaning vor entscheidendem Spiel beim ASV Dachau

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Emilio Pingitore hat beim FCI eine Torwartdiskussion ausgelöst.

FC Ismaning - Xhevat Muriqi ist diese Woche ziemlich verschnupft. Das liegt aber mehr an einer erwischten Grippe als an den jüngsten Ergebnissen.

Der Trainer des FC Ismaning sieht nach einem Sieg und fünf Punkten aus den letzten vier Spielen nicht schwarz vor einem durchaus richtungweisenden Spiel. Am Samstag (14 Uhr) gastiert der Zweite beim Dritten ASV Dachau.

Beide Mannschaften haben derzeit durchaus einige Parallelen, weil es nach einer bislang starken Saison nicht ganz rund läuft. Die Dachauer hatten eine beeindruckende Serie mit acht Siegen in Folge, kassierten zuletzt aber zwei Niederlagen mit 1:6 Toren. Und genau diese sechs Punkte fehlen derzeit zum FC Ismaning auf dem zweiten Relegationsrang.

Da Deisenhofen weiter einen knappen Sieg nach dem anderen einfährt, könnte das Spiel beim Verfolger eine Idee bringen, ob die Ismaninger fürs Erste Jäger des aktuell mit noch dezenten drei Zählern enteilten Tabellenführers bleiben oder doch erst Gejagter auf dem Relegationsplatz sind. Muriqi macht derzeit das einzig Richtige und schaut erst einmal nur auf sich selbst und seine Mannschaft. Dem FCI versucht er den Druck zu nehmen, dass sich in dieser noch immer frühen Phase der Saison nichts Vorentscheidendes ereignen könne.

Seine Truppe musste sich für das 1:1 zu Hause gegen den FC Gerolfing nicht allzu viel Kritik anhören. „Wenn wir da zur Halbzeit 3:0 führen, darf sich wirklich keiner beschweren“, sagt der Trainer. Seine Mannschaft bringt sich derzeit mit individuellen Fehlern immer wieder um Erfolge. Statistisch zeigt sich das mit jeweils einem Gegentor in den letzten fünf Ligaspielen und insgesamt sieben Gegentoren. Davor kassierte der FCI gerade vier Treffer in acht Partien.

Den Ausgleich gegen Gerolfing verschuldete Emilio Pingitore, was eine stetige Torwartdiskussion in Ismaning wieder lauter werden lässt. Muriqi hat sich diese Woche auch intensiv Gedanken gemacht, ob der heuer nur im Pokal eingesetzte Florian Preußer nun einmal eine Chance bekommen soll. Allerdings ist Preußer kommende Woche weg, kann nicht trainieren und dann ergäbe sich ein neuerlicher Wechsel im Tor. Der Trainer will deshalb in Dachau aus dem Bauch heraus entscheiden. Er betont aber, dass seine Keeper ihn vor ein Luxusproblem stellen: „Das sind die beiden besten Torhüter in der Landesliga.“

Voraussichtliche Aufstellung: Pingitore – Joszt, Ehret, Siedlitzki, Beck – Buch, Fischer – Siebald, Ring – Auerweck, Stijepic

Quelle: fussball-vorort.de

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