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FC Ismaning gegen Spitzenreiter Hankofen - Duell der Defensivkünstler

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Von: Nico Bauer

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Muskelfaserriss: Peter Schädler wird dem FC Ismaning ein paar Wochen fehlen.
Muskelfaserriss: Peter Schädler wird dem FC Ismaning ein paar Wochen fehlen. © Dieter Michalek

Der FC Ismaning empfängt den Bayernliga-Spitzenreiter SpVgg Hanhofen-Hailing. In der Partie treffen die beiden besten Defensivmannschaften aufeinander.

Ismaning – Es gibt Spiele, da braucht es nicht viele Worte für Fußballtrainer. Das ist in der Bundesliga der Fall, wenn es gegen den FC Bayern geht und in den unteren Spielklassen haben Duelle mit der Nummer eins der Tabelle eine ähnliche Strahlkraft. Das ist nun der Fall, wenn der FC Ismaning den Primus SpVgg Hankofen-Hailing (Samstag, 14 Uhr) herausfordert.

Die Niederbayern sind derzeit die Überraschung der Saison. Mit zehn Siegen in 15 Spielen und 33 Punkten hat man sich vom Zweiten Kirchanschöring (30 Punkte) und dem Dritten Donaustauf (28) sogar schon etwas abgesetzt. Mit 14 Gegentoren ist der Erste die defensivstärkste Mannschaft der Liga. Dahinter kommt dann aber gleich der FC Ismaning, der nur 15 Treffer kassiert hat.

Mijo Stijepic lobt spielerische Lösungen der Hankofener

Ismaning gegen Hankofen ist aber mehr als der Defensivgipfel der Liga. FCI-Trainer Mijo Stijepic betont, dass die für ihre Kompaktheit seit Jahren bekannten und teilweise gefürchteten Hankofener mittlerweile auch spielerische Lösungen im Repertoire haben. Das liegt vor allem an den Topstürmern Lermer (zehn Tore) und Wagner (acht Tore), die sich auch gerne gegenseitig die Tore auflegen. Dieses Duo macht zu Ismaning den Unterschied aus.

Mijo Stijepic hat Respekt und erwartet bei seiner Mannschaft durch den Blick auf die Tabelle auch eine gewisse Zusatzmotivation. Allerdings macht er auch deutlich, dass der Erste gut, aber nicht unschlagbar ist: „Das ist die derzeit beste und stabilste Mannschaft der Bayernliga. Aber wir spielen gegen Hankofen und nicht gegen Manchester City, Paris oder Bayern.“

Diese Woche gab es zwei Ausfälle für das Duell mit dem Klassenbesten. Bei Peter Schädler wurde nach dem Spiel in Dachau ein Muskelfaserriss festgestellt und das bedeutet ein paar Wochen Pause. Philipp Priewasser lag mit einer Grippe (kein Corona) flach und wird nach einer Woche ohne Training ebenfalls nicht im Kader stehen.  (Nico Bauer)

Voraussichtliche Aufstellung: Radic – Mittermaier, Jobst, Tomasevic, Krizanac – Hofmann, Weber, Kubina, Bux, Lommer – Hauk.

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