Dem Spitzenreiter im Nacken

Ismaning hofft, dass Deisenhofen strauchelt

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Torjubel aus vergangenen Zeiten: Alexander Auerweck ist seit Monaten vom Pech verfolgt.

Der FC Ismaning muss liefern und braucht Hilfe. Im letzten Heimspiel der Landesliga ist gegen den TSV Eching (Samstag, 16 Uhr) ein Sieg Pflicht und für die Rückkehr an die Tabellenspitze bräuchte es einen Strauchler des FC Deisenhofen gegen SB/DJK Rosenheim.

Auf dem Papier haben die Ismaninger die etwas leichtere Aufgabe gegen den derzeit etwas chaotischen TSV Eching. Dort hört Trainer und Abteilungsleiter Ostertag am Saisonende auf, der Verein hat in zwei Versammlungen keinen neuen Vorstand gefunden und obendrauf wurden diese Woche erst die Gerüchte ausgeräumt, Eching ziehe sich freiwillig aus der Landesliga zurück. Nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen sind die Echinger auch nur noch drei Zähler von der Abstiegsrelegation entfernt.

Deisenhofens Gegner Rosenheim hat dagegen von den vergangenen acht Partien nur eine verloren. Aus Ismaning wird es keine Zusatzprämien in Form von Freibier geben, weil Trainer Xhevat Muriqi nichts davon hält. Er möchte erst nach getaner Arbeit die anderen Ergebnisse ansehen: „Wir müssen erst einmal unsere Spiele gewinnen und dann sehen wir weiter.“

Für den eigenen Sieg braucht es bei den zuletzt ordentlich spielenden Ismaningern vor allem eine bessere Chancenverwertung. Mit Mijo Stijepic und Alexander Auerweck hat der FCI zwar den namhaftesten Angriff der Liga, aber der macht Sorgen. Galionsfigur Stijepic hat sieben Saisontore auf dem Konto und zuletzt sechsmal nicht getroffen. Sein letzter Treffer war am 5. März gegen Tabellenführer Deisenhofen. Und der zentrale Stoßstürmer Alexander Auerweck hat das letzte seiner bislang elf Saisontore am 12. März gegen Traunstein geschossen. Seither wartet er nun schon acht Partien auf ein Erfolgserlebnis trotz vieler Großchancen.

„Er ist ein Typ, der sich immer viele Gedanken macht“, sagt Trainer Muriqi über seinen Stürmer mit Ladehemmung. Mit Gesprächen und Lockerheit versuchte er unter der Woche die Blockade etwas zu lockern. Der Trainer macht aber auch deutlich, dass zuletzt das halbe Team beim munteren Chancenauslassen seinen Anteil hatte.

Gute Nachrichten konnte unter der Woche der Verein verkünden. Frank Stenner, der Sprecher des Vorstandes, vermeldete, dass der ehemalige Hachinger Drittligaspieler Tobias Killer und Manuel Ring beim FC Ismaning verlängert haben. Sie bleiben unabhängig von der künftigen Spielklasse dem Klub erhalten.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Aladdinoglu, Fischer, Siebald, Killer – Stijepic, Auerweck.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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