Für Ismaning kommt es jetzt knüppeldick

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„Wenn alle nach hinten mitarbeiten, dann funktioniert auch so etwas“, sagt der Trainer.

FC Ismaning – Diese Wochen kommt es knüppeldick für den FC Ismaning. Mit einem 0:1 beim Ersten Hallbergmoos und einem 2:3 gegen den Zweiten Kirchanschöring hat sich der Landesligist achtbar verkauft.

Jetzt aber wartet mit dem Spiel beim Dritten SV Erlbach (Sonntag, 15 Uhr) die nächste heftige Aufgabe. Fünfmal in Serie haben die Ismaninger nicht gewonnen und zuletzt sogar vier Partien am Stück verloren. Deshalb wurde in der Tabelle aus der erweiterten Spitzengruppe wieder der Rand zur Abstiegszone. Trainer Xhevat Muriqi nimmt das aber mit Humor: „Der Trend geht doch klar nach oben. Letztes Jahr um diese Zeit waren wir Stockletzter.“

Muriqi ist bemüht, bei dem Absteiger aus der Bayernliga die Ruhe zu bewahren auch in Hinblick auf die junge Mannschaft. Auf schwankende Leistungen eines solchen Kaders hatte Muriqi das Ismaninger Umfeld vom ersten Tag an vorbereitet. Der Trainer sieht aber auch nicht einfach so vier Niederlagen in Serie, sondern eben einen Aufwärtstrend. Die erste Halbzeit im Heimspiel gegen Kirchanschöring war für den Ismaninger Coach die bislang beste der Saison. Muriqi bewies gegen den Zweiten auch richtig Mut, als er vier etatmäßige Stürmer in die Doppelspitze und auf die beiden offensiven Außenbahnen stellte. Das Experiment mit Dardan Idrizi funktionierte sehr gut und deshalb darf der ehemalige Unterföhringer auch in Erlbach von Beginn an ran.

„Wenn alle nach hinten mitarbeiten, dann funktioniert auch so etwas“, sagt der Trainer. In der 76. Minute gegen Kirchanschöring gab es noch eine Premiere mit der Einwechslung von Niklas Karlin. Der gerade erst volljährig gewordene Ismaninger kommt aus der A-Jugend und darf schon ein paar Wochen bei der ersten Mannschaft mittrainieren. Er wird auch in Zukunft weitere Chancen bekommen. Ivan Lipotic muss noch zwei Wochen auf seine nächste Chance warten, denn er wurde für die Rote Karte von Hallbergmoos drei Spiele gesperrt.

Voraussichtl. Aufstellung: Preußer – Mielke, Beck, Bee, Ketikidis – Buch, Ring – Idrizi, Niedermann – Gkoroumanos, Sulimani.

Quelle: fussball-vorort.de

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