Muriqi-Elf unterliegt Bayernliga-Kellerkind

Ismaning muss die Segel streichen

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Nach 64 Minuten in Unterzahl: Der Ismaninger Adrian Joszt (Mitte) muss mit der Ampelkarte vom Platz.

FC Ismaning - Es wäre eigentlich ganz einfach gewesen. Der gewaltig durch rotierende Fußball-Landesligist FC Ismaning hatte gestern in der zweiten Rude des BFV-Pokals lange alles im Griff, verlor dann aber mit 1:2 (1:0) gegen das Bayernliga-Kellerkind SpVgg Ruhmannsfelden.

Die Ismaninger waren von Beginn an am Drücker und waren den Gästen fußballerisch überlegen. Der Klassenunterschied zu Gunsten von Ruhmannsfelden bestand nur auf dem Papier. Obwohl Trainer Xhevat Muriqi kernig durchrotierte, lief der Ball gut. Nach einer Klassekombination donnerte Kapitän Maximilian Siebald den Ball zum 1:0 (11.) unter die Latte.

Die knappe Führung ging nach 45 Minuten dann auch so in Ordnung. Für mehr fehlte dem FCI die Präzision im Offensivspiel. Auf der anderen Seite waren die Ruhmannsfeldener erschreckend harmlos und schafften es selbst bei einigen Standards in Strafraumnähe nicht, für Gefahr zu sorgen. Einen Überraschungsmoment gab es aber, als Maierhofer in der Nachspielzeit von Durchgang eins alleine vor dem Tor stand und an dem stark reagierenden Florian Preußer scheiterte.

In der Halbzeit wechselte Muriqi Maximilian Siebald aus und damit waren schon acht Mann auf dem Feld, die zuletzt in der Liga nicht zur besten Formation gehörten. Der FCI war dennoch weiter die bessere Mannschaft und hatte durch Luan da Costa Barros zwei Möglichkeiten, einen zweiten Treffer nachzulegen. Dann sah aber Adrian Joszt die zweite Gelbe Karte und Ismaning musste den Pokalerfolg in Unterzahl nach Hause bringen. Mit einem Mann weniger bettelte der FCI fast um den Ausgleich und kassierte den wenige Sekunden nach der Einwechslung von Mijo Stijepic. In einem an Höhepunkten armen Match hatte Ismaning nachgelassen, aber der Gast traf völlig aus dem Nichts.

Das Weiterkommen im Pokal wäre gestern wirklich kein Hexenwerk gewesen. Ruhmannsfelden enttäuschte zwar auf der ganzen Linie, hatte aber den Lucky Punch noch im Gepäck. Ein Freistoß in der 85. Minute stellte den zweiten Torschuss dar und das war dann auch gleich das 2:1. Die Gäste hatten dazu noch das Glück, jeden gewünschten Pfiff nach kleineren Zweikämpfen zu bekommen. Aber das leichtfertige Aus hat sich der FCI selbst zuzuschreiben.

Quelle: fussball-vorort.de

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