Ismaning verliert den Anschluss an die Spitze

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Unerreichbar: Freising (Christian Haas; l.) entzaubert den Tabellenzweiten Ismaning (Alexander Buch).

Der FC Ismaning hat bei seiner Aufholjagd einen schweren Dämpfer bekommen. Während Deisenhofen in der Landesliga Südost weiter mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks seine Spiele gewinnt, hat der FCI nach dem 0:3 (0:1)-Ausrutscher beim SE Freising nun schon sechs Punkte Rückstand auf Platz 1.

Zur Halbzeit in Freising rieb sich der Ismaninger Trainer Xhevat Muriqi ziemlich verwundert die Augen. Seine Mannschaft war in allen Belangen unterlegen und genau genommen allenfalls körperlich anwesend auf dem Feld. Die Freisinger waren engagierter, williger und gewannen ihre Zweikämpfe quer über das Feld.

Besonders verärgert war der Ismaninger Coach, dass seine Mannschaft nie auf den Arbeitsmodus umschaltete, sondern immer wieder versuchte die künstlerische Note ins Spiel zu bringen. „So gut wie wir letzte Woche die erste Halbzeit gespielt haben, so schlecht war diesmal die erste Hälfte“, sagt Muriqi. Das Freisinger 1:0 war eine logische Konsequenz und hätte noch deutlicher ausfallen können.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Ismaninger etwas, gestalteten die Partie zumindest offener. So kamen sie auch zu Torszenen, die das 1:1 hätten bringen können. Die beste Möglichkeit war fast schon ein Kunststück, das Ausgleichstor nicht zu machen. Bastian Fischer setzte einen Freistoß an den Pfosten und Manuel Ring den Abstauber neben das komplett leere Tor. Das war der Höhepunkt eines nun munteren Kicks mit Chancen auf beiden Seiten.

In der 70. Minute ging dann alles ganz schnell. Binnen 180 Sekunden schlossen die Freisinger zwei Angriffe erfolgreich ab und machten damit den Deckel drauf. Ismanings zweite Niederlage der Saison war besiegelt und die war so auch leistungsgerecht. Die Freisinger waren dann auch regelrecht überrascht, wie leicht der Ligapromi Ismaning zu besiegen war.

Ismaning befindet sich nun mit Sicherheitsabstand in einem Sandwich sechs Punkte hinter dem Ersten Deisenhofen und noch sieben vor dem Dritten Hallbergmoos. Das könnte sich in eine Richtung ändern, wenn kommende Woche wie geplant Hallbergmoos und Deisenhofen gegeneinander spielen.

Quelle: fussball-vorort.de

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