Ismaning verpasst Befreiungsschlag

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Anton Siedlitzki und der FCI müssen weiter um den Klassenerhalt bangen.

FC Ismaning - Der FCI kassiert eine vermeidbare Niederlage im Nachholspiel gegen Freising. Erst die Leistung nach der Pause kann Coach Muriqi besänftigen.

Der FC Ismaning kann weiter keinen Haken unter die Saison machen. Mit einer ärgerlichen 0:1 (0:1)-Niederlage beim Tabellendritten SE Freising versäumte es der Landesligist, die sieben Punkte Differenz zu den Relegationsplätzen weiter auszubauen. Für den definitiv sicheren Klassenerhalt fehlen weiterhin ein bis zwei Siege.

Die erste Viertelstunde in Freising machte Trainer Xhevat Muriqi fast sprachlos: „Das war einmalig und für mich unerklärlich, elf Komplettausfälle zu haben.“ Freising hatte in der Anfangsphase gute Chancen und bei den Ismaningern stimmte gar nichts. Deshalb war es dann auch die logische Konsequenz, dass in der 15. Minute das Heimteam in Führung ging. Torjäger Benjamin Held machte seinen Saisontreffer Nummer 16 mit einem astreinen Freistoß.

In der Folgezeit nahmen dann auch die Ismaninger am Spiel teil und gestalteten das Geschehen auch einigermaßen offen. Noch vor der Pause hatten die Gäste durch Manuel Ring und Kapitän Maximilian Siebald erste gute Tormöglichkeiten. Aufgrund des verschlafenen Starts ging die Freisinger Führung nach 45 Minuten aber in Ordnung.

In Durchgang zwei wurde dann passend zur wechselhaften Saison des FCI alles wieder anders. Nun hatten die Blau-Weißen Spiel und Gegner beeindruckend in der Hand. Der FCI dominierte, griff an und verpasste nur die Belohnung mit einem Tor. Shptim Sulimani hatte die beste Möglichkeit, als er alleine vor dem Torwart scheiterte. Auch Maximilian Kirmeyer war nahe dran, als er bei einer Ecke frei am langen Pfosten den Ball nicht richtig traf.

Freising bleib angesichts des beeindruckenden Ismaninger Auftritts nichts anderes übrig, als dieses 1:0 mit allen Mitteln über die Zeit zu bringen. Deshalb gab es in dem weitläufigen Stadion auch nur einen Ball und es dauerte Ewigkeiten, bis die Partie nach Unterbrechungen mit Abstößen und Einwürfen weiter ging. Nach vorne ging gar nichts für den Tabellendritten, der auch in der Schlussphase keine wirklich gute Konterchance verzeichnete.

Aufgrund der zweiten Halbzeit war dann auch Muriqi besänftigt: „Wir haben uns nicht wenige Chancen erarbeitet, Herz und Leidenschaft gezeigt. Das war der Fußball, den wir spielen können.“ Trotz der starken Gegner in den nächsten Spielen stimmt diese Leistung den Trainer zuversichtlich, noch die letzten Punkte für ein entspanntes Saisonende zu sammeln.

Quelle: fussball-vorort.de

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