Ismaning verpasst Befreiungsschlag gegen Eching

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Mit ganz viel Selbstbewusstsein macht Shpetim Sulimani das 1:0.

FC Ismaning - Das 2:2 war nicht der große Wurf, aber zumindest hält der FC Ismaning sechs Spiele vor Saisonende den Sieben-Punkte-Abstand zum Relegationsplatz.

Der Landesligist hätte sich mit einem Sieg gegen TSV Eching praktisch aus dem Keller verabschieden können, machte sich mit einer schwachen zweiten Halbzeit aber alles kaputt.

Die ersten 45 Minuten war der FCI der Chef im Ring mit einem konzentrierten, ruhig auf die Führung zuarbeitenden Auftritt. In der 18. Minute umspielte Shpetim Sulimani den Keeper und traf voller Selbstbewusstsein zum 1:0. Auch nach dem Treffer hatte der FCI Vorteile, selbst wenn sich in Tornähe nicht die ganz großen Möglichkeiten ergaben. Eching dagegen kam selten nach vorne, aber eine der konterartigen Attacken hatte es in sich. Jens Fölting nagelte in der 33. Minute eine Direktabnahme derart unter die Latte, dass der Balken noch Sekunden lang wackelte.

Doch schon sechs Minuten nach dem Knallertor kam der Echinger Torwart bei einer Ecke zu spät heraus und stand auf halben Weg zum Getümmel, als Maximilian Kirmeyer ins leere Tor köpfen durfte. Dabei verletzte sich der Schlussmann dann auch noch und musste nach vier Minuten Behandlungszeit ausgewechselt werden.

Nach der Pause bekamen die Ismaninger Fans ein etwas anderes Spiel zu sehen. Das Heimteam ruhte sich zu sehr auf dem knappen Vorsprung aus und ließ den einstigen Bayernliga-Rivalen immer besser ins Spiel kommen. Ganz eng war es in der 67. Minute, als Tormann Florian Preußer einen Echinger Distanzschuss mit einer Großtat gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Lange ging es trotzdem gut, bis Fabijan Hrgota in der 83. Minute eine schöne Kombination erfolgreich abschloss zumm bis dahin verdienten 2:2.

In der Schlussphase zeigten sowohl der Achte Ismaning als auch der Neunte Eching eindrucksvoll, dass sie auf drei Punkte scharf waren. Erst war Eching dran mit einem Lattenknaller von Tosic (86.). 120 Sekunden später hatte dann Ismaning seinen Matchball, als Niklas Karlin Shpetim Sumlimani freispielte und der ganz alleine im Strafraum hastig abzog und etwa weit über das Tor schoss.

Im Anschluss an diesen Aufreger sprach FCI-Trainer Xhevat Muriqi von einem glücklichen Punktgewinn: „Die erste Halbzeit war in Ordnung, die zweite dann viel zu wenig. Bei uns wissen derzeit nur 90 Prozent der Spieler, was im Abstiegskampf los ist. Der Rest muss es noch lernen.“  

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Quelle: fussball-vorort.de

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