Ismaninger Leitl schlägt Heimstetten

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Der SVH im Fall: Für Michael Steppan (M.) und seine Heimstettner wird die Situation immer schwieriger.

SV Heimstetten - Auch gegen den FC Ingolstadt II gibt es für den SV Heimstetten nichts zu holen. Zwar spielt der Regionalligist munter mit, doch am Ende setzt es im Sportpark ein 0:3 – die fünfte Niederlage in Serie.

Es ist schon ein Weilchen her, dass sich die Fußballer des SV Heimstetten und des FC Ismaning auf Augenhöhe begegnet sind. Früher freilich waren die Derbys zwischen den damals stärksten Clubs im Landkreis heiß umkämpft; wer im Endklassement hinter dem Rivalen landete, musste ein Jahr lang den Spott aus dem Nachbarort ertragen. Doch dann stürzte der FCI in die Landesliga ab, während Heimstetten weiter in der Regionalliga mitmischt.

Von daher dürfte das Wochenende manchem Ismaninger zumindest ein Fünkchen Genugtuung verschafft haben. Denn ausgerechnet einer der prominentesten Fußballer, der je aus der FCI-Jugend hervorgegangen ist, hat dem Nachbarclub eine Niederlage zugefügt. Die Rede ist von Stefan Leitl, der einst – wie seine vier älteren Brüder – in Ismaning das Kicken lernte, später Profi wurde und inzwischen Trainer des FC Ingolstadt II ist. Seine Elf hat sich nun eingetragen in die immer länger werdende Liste jener Clubs, die gegen Heimstetten drei Punkte eingefahren haben.

Das 0:3 gegen die Ingolstädter Reserve ist für den SVH bereits die fünfte Niederlage in Serie; gar seit neun Spielen wartet der Tabellenvorletzte auf einen Sieg. Dabei hält Heimstetten wie so oft in dieser Saison auch diesmal ordentlich mit und ist streckenweise ebenbürtig. Doch am Ende fehlt ein Tick Cleverness, ein Tick Kaltschnäuzigkeit und ein Tick Disziplin.

„Die Enttäuschung ist riesengroß“, gesteht Trainer Vitomir Moskovic. „Gegen diesen Gegner wäre etwas möglich gewesen. Doch leider haben wir nicht das umgesetzt, was wir in der Woche zuvor trainiert haben.“ Beispielsweise beim frühen 0:1, das nach einer Flanke von links fällt. „Wir haben vor dem Spiel deutlich besprochen, wer in diesen Situationen zum Kopfball kommt“, ärgert sich Moskovic. Nämlich Ingolstadts Andreas Buchner, der trotz aller mahnenden Worte aus fünf Metern mühelos einnickt.

Noch etwas frostiger wird Moskovic, wenn er vom zweiten Ingolstädter Tor spricht: Nach gut einer Stunde segelt ein langer Pass über die SVH-Hintermannschaft zu Stefan Müller, der freistehend zum 0:2 einschiebt. „Der Ball ist vierzig Meter in der Luft und darf nie und nimmer ankommen“, kritisiert der Trainer. „Dieses Tor war der Knackpunkt.“ Denn der Treffer fällt ausgerechnet in der stärksten Phase der Heimstettner, die zuvor jedoch noch eine Schrecksekunde überstehen müssen: Kurz nach der Pause zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, aber SVH-Torwart Marijan Krasnic pariert Müllers Elfmeter glänzend.

Allein seine Vorderleute können daraus keinen Profit schlagen, weil sie wieder mal ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Anders die Ingolstädter: In der 73. Minute schließt Steffen Jainta einen Konter zum 0:3-Endstand ab.

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Quelle: fussball-vorort.de

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