SC Baldham-Vaterstetten nach 1:2-Heimpleite unter Zugzwang

„Natürlich sitzt die Enttäuschung tief“ - SCBV raus aus Aufstiegsrennen?

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SC Baldham-Vaterstetten-Coach Gzim Shala: „Natürlich sitzt die Enttäuschung erstmal tief“.

Ist die Vorentscheidung um den Aufstiegs- und Relegationsplatz in der Bezirksliga Ost bereits gefallen? Nach der 1:2-Heimpleite muss beim Spiel gegen Freilassing ein Sieg her.

Gelingt dem SC Baldham-Vaterstetten nach der 1:2-Heimpleite gegen Bad Endorf am kommenden Samstag kein Sieg in Freilassing, dürfte der Aufstiegstraum endgültig geplatzt sein.

„Natürlich sitzt die Enttäuschung erstmal tief“, gestand SCBV-Coach Gzim Shala, auch mit Blick auf die Siege von Freilassing und Ampfing. „Aber die Enttäuschung geht mittlerweile bei unseren vielen Rückschlägen unter.“

Letztlich fielen Shalas durchweg deutlich geäußerte Aufstiegsambitionen, genau wie im Vorjahr bei seinem Vorgänger Thomas Nock, maßgeblich einer unplanbar großen Verletzungsmisere in der entscheidenden Saisonphase zum Opfer.

„Ja, der Aufstieg war und ist theoretisch immer noch unsere Ambition. Aber lässt man die Emotionen mal außen vor, gibt es viele Faktoren, die dafür sprechen, dass auch ein dritter Platz aufgrund des Rückrundenverlaufs ein gutes Saisonergebnis sein kann.“ Dabei sei nur die lange Liste an verletzten Leistungsträgern erwähnt, die selbst für einen überdurchschnittlich breiten Kader aufgrund ihrer individuellen Klasse nicht zu kompensieren seien.

Ein subjektiver Eindruck, der sich statistisch stärken lässt: Als beste Hinrunden-Mannschaft (34 Punkte, 38:13 Tore) holte der SCBV im Durchschnitt 2,26 Zähler pro Partie. In der Rückrunde ist dieser Schnitt auf 1,66 gefallen, allein in 2019 beträgt er sogar durchschnittlich nur noch 1,14 Punkte.

„Es ist sehr schade, dass wir zum zweiten Mal eine Saison nicht normal zu Ende bringen können. Jetzt geht es darum, die Saison noch zu retten, denn wir haben wirklich eine geile Runde gespielt. Leider mit vielen Handicaps.“ Gelingt überraschend doch noch der Sprung auf einen der vorderen beiden Plätze, „wäre das genial“. Falls nicht, „mache ich der Mannschaft auch keinen Vorwurf“, sagt Shala. „Vielleicht zeigt sie in Freilassing eine Reaktion.“

Quelle: Merkur.de

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