A-Klasse 6

Neuer Wind in der Mannschaft: Istanbul Moosburg kehrt stark aus dem Urlaub zurück

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Die Spieler der SGT Istanbul Moosburg (grüne Dressen) kommen erstarkt aus der Urlaubszeit zurück.

Die SGT Istanbul Moosburg ist wiedererstarkt aus der Urlaubszeit zurückgekommen. Die Partie am Sonntag gegen Au wird ein Gradmesser.

Moosburg – 7:1, 5:0, 6:1. So deutlich gewann die SGT Istanbul Moosburg die vergangenen drei Liga-Partien in der A-Klasse 6. Die Dreirosenstädter präsentieren sich aktuell in bester Form und klettern von Woche zu Woche in der Tabelle nach oben. Dass es aktuell wieder so hervorragend läuft und der schwache Auftakt gegen Attaching II (0:6) vergessen scheint, liegt vor allem an der Rückkehr der zahlreichen Urlauber.

Auf alle verfügbaren Kräfte zurückgreifen

„Es hat ja Tradition bei uns, dass wir erst nach den ersten paar Spielen auf die volle Kapelle zurückgreifen können“, sagt SGT-Abteilungsleiter Hasan Zorlu. „Im Sommer sind viele unserer Akteure in einem längeren Heimaturlaub in der Türkei. Das wirkt sich natürlich negativ auf die gesamte Vorbereitung und damit auf die ersten Spiele aus.“ In der vergangenen Woche seien nun auch die letzten Urlauber zurückgekommen. „Damit können wir, ausgenommen von den Verletzten, auf alle verfügbaren Kräfte zurückgreifen.“

„Am Anfang haben wir uns schwer getan“

Hasan Zorlu: „Wir wollen so schnell wiemöglich auf den ersten Platz.“

Auch wenn die jüngsten Partien jeweils mit fünf oder sechs Toren Unterschied endeten, möchte Zorlu die Siege gegen Unterbruck II, Allershausen III und den FC Moosburg II nicht überbewerten. Er spricht von dankbaren Aufgaben zum Auftakt: „Ich denke, die Reserve-Teams, gegen die es jetzt ging, sind nicht allzu stark einzuschätzen.“ Die drei Partien seien relativ ähnlich abgelaufen: „Am Anfang haben wir uns jeweils schwer getan. Das Führungstor war der Dosenöffner, danach fiel vieles leichter. Uns hat ausgezeichnet, dass wir auch nach dem dritten oder vierten Tor nicht nachgelassen haben.“

Neuer Trainer „macht das wirklich sehr gut“

Großen Anteil an der jüngsten Erfolgsserie hat auch der neue Trainer Hasan Agzikara. Sein Vorgänger Emrah Kirkulak agiert weiterhin als Spieler und ist damit das Bindeglied zur Mannschaft und der verlängerte Arm des Trainers auf dem Platz. „Man spürt einen neuen Wind in der Mannschaft“, lobt Zorlu den Coach. „Er legt viel Wert auf Disziplin, greift auch rigoros durch. Es spielen nur die Spieler, die im Training Gas geben und fit sind – Namen zählen nicht. Der Hasan hatte sicher keine leichte Sommer-Vorbereitung wegen dem urlaubsbedingt geringen Spielermaterial. Er macht das allerdings wirklich sehr gut.“

Au-Spiel als „guter Gradmesser“

Am Sonntag – Anpfiff ist um 15 Uhr – geht es für die SGT zu Hause gegen den TSV Au II. Laut Zorlu verfügen die Hallertauer über eine starke Zweite Mannschaft, die man keineswegs unterschätzen dürfe. „Das Au-Spiel sollte ein guter Gradmesser werden, wie stark wir wirklich sind. Die Resultate der Auer waren in den vergangenen Wochen gut – unter anderem haben sie gegen Oberhaindlfing ein Unentschieden geholt. Nichtsdestotrotz müssen wir die drei Zähler holen, um oben dranzubleiben.“

Der Aufstieg ist das große Ziel

Denn natürlich ist auch in dieser Spielzeit der Aufstieg das große Ziel der Moosburger. Bei einer Partie weniger beträgt der aktuelle Rückstand auf Tabellenführer BC Attaching II sechs Punkte. Der BCA hat am Wochenende spielfrei, die SGT könnte sich also bis auf drei Zähler heranpirschen. „Wir wollen so schnell wie möglich auf den ersten Platz vorrücken und diesen dann bestenfalls nicht mehr hergeben“, so die klare Marschroute von Fußballchef Zorlu, für den neben Attaching II auch Oberhaindlfing und Attenkirchen Top-Aspiranten auf die Spitzenplätze sind. „Ich denke nicht, dass man nach fünf Siegen aus fünf Spielen beim BC Attaching noch von einer Momentaufnahme sprechen kann. Ich habe deren Partien zwar nicht gesehen, aber dass sie auch Erste Mannschaften wie den VfR Haag, den SV Oberhaindlfing oder uns klar geschlagen haben, zeigt, dass man sie auf der Rechnung haben sollte. Interessant wird sein, wie lange die Ausdauer hält, und ob sie irgendwann noch einbrechen.“

Lesen Sie auch: Duell unter besonderen Vorzeichen: TSV und FC Moosburg kämpfen im Stadtderby

Quelle: Merkur.de

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