BCF auf der Jagd nach dem ersten Dreier

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Die Wolfratshausener wollen gegen Schwabmünchen punkten.

BCF Wolfratshausen - Beim Heimauftakt am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr gegen den TSV Schwabmünchen geht es für den BCF Wolfratshausen nur um eines: Den ersten Saisonerfolg.

Die heutige Bayernliga-Partie könne „vielleicht etwas holprig“ werden, mutmaßt Reiner Leitl, und fügt an: „Weil wir noch nicht so eingespielt sind.“ Die 0:3-Auftaktniederlage der Schwabmünchner gegen den TSV Rain stärkt die These des BCF-Trainers. Die Lechstädter landeten in Prognosen über eine ausgeglichene Bayernliga Süd mit wenigen Favoriten, aber einem breiten Mittelfeld, auf einem der hinteren Plätze. Gleiches gilt für die Wolfratshauser. Wer heute verliert, untermauert die Einschätzung mancher Experten fürs Erste. Leitl hofft freilich nicht, dass dies seine Schützlinge sein werden. „Wir müssen daheim unsere Hausaufgaben machen“, fordert der 54-Jährige von seiner Elf klare Resultate.

Ähnlich jenem im Vorjahr, als die Schwaben mit 4:1 besiegt wurden. Die Protagonisten von einst stehen auch heute im Kader. Allerdings mit leicht veränderten Vorzeichen. Der damalige Doppeltorschütze Christoph Hüttl wird zunächst auf der Ersatzbank sitzen. Sein Auftritt in Eichstätt war steigerungsfähig. Marco Höferth, Leitfigur mit Stammplatzgarantie, zwickt es im Adduktorenbereich. Leitl erwägt, seinen Anführer angesichts des gedrängten Terminplans zu Saisonbeginn zu schonen. Für Höferth würde der 19-jährige Yusuf Catal in die Stammelf rücken. Bleibt somit nur noch Basti Pummer aus der Riege der Torschützen des vergangenen Septembers übrig. Der Routinier soll abermals in vorderster Front für durchdachte Momente sorgen, zumal Leitl eine offensivere Vorgehensweise ankündigt.

Entweder mit zwei echten Spitzen oder mit drei klassischen Offensivkräften. Christian Duswald und Kristijan Cabraja würden bei der zweiten Variante ihre Außenpositionen angriffslustiger angehen. Patrick Motzkau und Paul Müller sollen dahinter absichern. Im Zentrum bleibt alles wie gehabt, Ordnung und taktische Disziplin bleiben die höchsten Trümpfe. Die Mannschaft habe gesehen, dass es „funktioniert, wenn wir kompakt stehen“, sagt der Coach. Gegentore wie das vom Samstag ließen sich dabei ohne große Anstrengung vermeiden. „Da wollten wir den Zweikampf im Mittelfeld nicht gewinnen“, meint Leitl zurückblickend. Ein taktisches Foul wäre wohl das geeignete Stilmittel gewesen.

Weit gravierender daneben gelangt hat sich allerdings Schwabmünchens Tormann beim Auftakt. Gegen Rain flog Sebastian Steidle nach nur zehn Minuten und einer Notbremse vom Platz. Leitl war Augenzeuge des Geschehens, sah den TSV trotz des kapitales Ausfalls „etwas unter Wert“ geschlagen. Allerdings hätte er wohl gar nichts dagegen, sollte sich die Einschätzung heute Abend wiederholen.

Quelle: fussball-vorort.de

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