SpVgg Altenerding - Handball

Die Erste hatte drei Trainer in einer Saison

Aufmerksame Zuhörer: Knapp 20 Mitglieder waren zur Versammlung gekommen.
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Aufmerksame Zuhörer: Knapp 20 Mitglieder waren zur Versammlung gekommen.

Im kleinen Rahmen ging die Jahreshauptversammlung der Altenerdinger Handballer über die Bühne.

Altenerding – Ein kleiner, illustrer Kreis von knapp 20 Leuten fand sich zur Jahreshauptversammlung der Altenerdinger Handballer im Aufhausener Lindenwirt ein. Neuwahlen standen in diesem Jahr nicht auf dem Programm, Abteilungsleiter Christian Bauer kam schließlich erst im September 2019 bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung offiziell in sein Amt, nachdem er es zuvor einige Zeit nach dem Rücktritt von Werner Lauer kommissarisch übernommen hatte.

Der Abteilungsleiter berichtete über die vergangenen Monate und blickte dabei auf eine turbulente Saison der Landesligaherren zurück. Gleich drei Männer – Nico Jovanovic, Lukas Donaubauer (Spielertrainer) und schließlich Peter Mesiarik waren als Trainer im Amt. „Es lief von Anfang an sehr durchwachsen, bis am 13. März schließlich das Ende durch Corona kam“, erzählte Bauer. Für alle Mannschaften wurde der Trainingsbetrieb sofort eingestellt: „Erst langsam, nach vielen Besprechungen und wöchentlich wechselnden Hygienekonzepten, konnte es wieder losgehen mit dem Sport.“ Anfangs habe das noch nichts mit Handball zu tun gehabt, seit einigen Wochen könne man aber immerhin wieder zweistündige Einheiten in der Halle absolvieren: „Zum Glück auch wieder mit Vollkontakt.“

Die Herren 1 bleiben in der Landesliga, weiter unter der Führung von Peter Mesiarik. Bei den Frauen 1 gibt es mit Michael Zartner (zuvor Damen 2) einen neuen Coach, dafür übernimmt Roland Stelzer die Zweite. Für die Herren 2 wird dagegen noch ein Trainer gesucht.

Im Jugendbereich hatten die Handballer der SpVgg Altenerding neun Mannschaften angemeldet – davon immerhin zwei in der Landesliga. Bei den Kindern (Bambini und E-Jugend) waren es weitere sieben Teams. Jugendleiter Stefan Leitner sprach von guten Erfolgen bis zum Abbruch, mit einem Makel: „Leider hatten wir keine weibliche B-Jugend und generell Probleme bei den Mädels, weil viele zu anderen Vereinen gewechselt sind.“ Man habe alles versucht, zumindest einige für die kommende Runde zur Rückkehr zu überreden. „Für die weibliche B hätten wir sogar einen externen Trainer engagiert“, betonte Leitner, doch leider habe das nicht funktioniert. Trotzdem konnte man mit dem eigenen Nachwuchs eine Mannschaft in dieser Altersklasse zusammenstellen und dazu in den jüngeren Jahrgangsstufen bei beiden Geschlechtern je zwei Teams anmelden: „Das ist notwendig, denn bis zur A-Jugend dünnt es sich immer sehr aus.“ Drei Mannschaften werden aller Voraussicht nach in der Landesliga antreten.

Der Re-Start ist sowohl bei den Erwachsenen als auch bei der Jugend für Anfang September geplant: „Wie das Ganze dann aber ablaufen wird, ob Zuschauer erlaubt sind oder nicht, das weiß leider noch keiner.“ Man fahre bis dahin auf Sicht, betonte Leitner.

Kassiererin Birgit Steininger sprach von einem „hohen Defizit“ im Jahr 2019, vor allem weil der Hauptverein einen Teil der Mitgliedsbeiträge und die Pauschale wegen der geplanten 100-Jahresfeier einbehalten habe. Erich Neueder, der Vorsitzende des Gesamtvereins, konnte den Handballern dazu aber positive Nachrichten vermelden (Bericht folgt).

Der Chef der SpVgg hatte zum Schluss der Versammlung noch eine schöne Aufgabe zu erledigen, die Ehrungen der langjährigen Mitglieder: Anna-Lena Schmitt, Stefan Reiner und Jens Mudrick wurde für jeweils 25 Jahre bei den Handballern der SpVgg Altenerding ausgezeichnet.

Bernd Heinzinger

Quelle: Merkur.de

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