Schromm lässt Rains harte Gangart nicht gelten

Joker Hinterseer rettet Haching einen Punkt

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Nicolas Hinterseer traf zum 1:1-Endstand.

SpVgg Unterhaching - Von einem Angstgegner zu sprechen, wäre wohl übertrieben, aber der TSV Rain/Lech liegt der SpVgg Unterhaching einfach nicht.

In der Hinrunde musste sich der Drittliga-Absteiger mit 0:2 bei den Schwaben geschlagen geben und die Hachinger beschwerten sich über die harte Gangart des Kontrahenten. Auch das Rückspiel verlief nicht viel anders. Zwar retteten die Gastgeber einen Punkt, aber der abstiegsgefährdete Gast ging rustikal zu Werke. Der teilweise überforderte Schiedsrichter Steffen Brütting bestrafte die Attacken der Rain-Akteure mit sechs gelben Karten. „Wir konnten uns hier austoben“, meinte Gäste-Trainer Jürgen Steib.

Aber die Hachinger mussten sich auch an die eigenen Nase fassen, denn die mangelnde Chancenauswertung brachte die 1100 Zuschauer zur Verzweiflung. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen, es wäre aber fast ein Skandal gewesen, wenn wir nicht doch noch ein Unentschieden geschafft hätten“, meinte Hachings Routinier Maxi Nicu. Trainer Claus Schromm wollte die Gangart des Kontrahenten nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Wir haben dem Gegner in der ersten Halbzeit zu viele Räume gelassen“.

Mit einer feinen Einzelleistung brachte Johannes Müller die Gäste in Führung (31.), nach dem Seitenwechsel spielte sich fast das gesamte Geschehen in Rains Hälfte ab. Aber die Hachinger übertrafen sich im Auslassen bester Möglichkeiten. Erst der eingewechselte Nicolas Hinterseer bereitete dem Schrecken mit dem verdienten Ausgleich ein Ende (69.). Zu mehr reichte es für die auch in der Schlussphase zu fahrigen Hachinger nicht mehr.

Quelle: fussball-vorort.de

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