Kaderplanung in Rekordzeit

Rückkehr: Florian Scheck hat seinen Studium in den USA beendet und greift beim BCF wieder an. Foto: or

Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen bastelt an seinem Team für die kommende Saison: Höferth bleibt, Scheck und Kaya kommen.

Problemlos und rekordverdächtig zügig - so hat der BCF Wolfratshausen seine Kaderplanungen für die kommende Spielzeit durchgezogen. Zwei Neuzugängen steht ein Abgang gegenüber. Eine nicht unwesentliche Personalie bleibt bis auf Weiteres in der Schwebe. Im Fall von Michael Marinkovic wussten Farchets Verantwortliche, dass sie Geduld haben müssen: Der 24-Jährige liebäugelt mit einem Engagement in einer höheren Spielklasse. Derzeit steht er mit dem SSV Ulm (Oberliga Baden-Würtemberg) und einem Regionalligisten im Westen der Republik in Kontakt. Nach jüngsten Gesprächen ist eine Entscheidung Ende kommender Woche zu erwarten. Die Position des BCF ist klar: „Wir möchten ihn gerne behalten“, sagt Manager Klaus Brand.

In Wolfratshausen stehen für Marinkovic bislang sechs Torerfolge zu Buche. Eine Zusage des früheren Unterhachingers wäre das i-Tüpfelchen für den BCF. Dann nämlich hätte der Verein mit Ausnahme von Aris Akgün (berufliche Gründe) seine Belegschaft aus der Vorsaison vollumfänglich gehalten. „Das spricht für Verein und Umfeld“, findet Brand. Und so sieht das wohl auch Marco Höferth. Der Wertheimer gab am Montag nach einwöchiger Bedenkzeit Brand und Trainer Reiner Leitl seine Zusage. Damit trägt auch Höferth, der aufgrund einer massiven Muskelverletzung nahezu die gesamte letzte Runde verpasste, die finanziellen Kürzungen in Farchet mit.

Von den beiden Neulingen ist einer ein alter Bekannter: Florian Scheck spielte bereits in der Saison 2011/12 an der Kräuterstraße, ehe er zu Studienzwecken in die USA ging. „Er greift bei uns wieder voll an“, freut sich Brand über die Rückkehr des Garmisch-Partenkircheners. Nach einem ausgiebigen Probetraining wurde auch Emin Kaya für gut befunden. Der 19-Jährige kommt, wie Yusuf Catal im Vorsommer, aus der Talentschmiede des FC Deisenhofen. Selbst die Suche nach einem talentierten Torhüter könnte sich erledigt haben. Zumindest entschied sich Manuel Kluge für ein weiteres, dann aber letztes Karrierejahr. Im Prinzip habe man jetzt „keine Not mehr“, sagt Brand im Hinblick auf weitere Zugänge. Gleichwohl verweist der 60-Jährige auf mögliche Probanden im Zuge der ersten Vorbereitungswochen. Leitl kann beim Trainingsauftakt am 15. Juni auf einen 24 Mann starken Kader bauen. Sportliche Höhepunkte der anstehenden Testphase sind die Vergleiche mit den Regionalligisten aus Ingolstadt und Augsburg.

Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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