BCF kann Kinzel nicht stoppen

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BCF Wolfratshausen - Mit 2:3 kassierte der BCF Wolfratshausen gegen den designierten Regionalliga-Aufsteiger TSV Rain wieder eine Heimniederlage, weil er sein Engagement auf die zw...

BCF Wolfratshausen - Mit 2:3 kassierte der BCF Wolfratshausen gegen den designierten Regionalliga-Aufsteiger TSV Rain wieder eine Heimniederlage, weil er sein Engagement auf die zweite Halbzeit beschränkte.

44 Saisontore waren eigentlich Warnung genug. Doch Farchets Kicker wollten nicht hören. Und wer nicht hören will, muss bekanntlich fühlen. Denn nach dem Gastspiel an der Kräuterstraße verbuchte Rains Scharfschütze Sebastian Kinzel stolze 47 Torerfolge. Ein Dreierpack in Farchet, weil die Hausherren nicht gewillt waren, etwas dagegen zu tun. Der einzige Aufreger vor 15 Uhr spielte sich in den Katakomben des Isar-Loisach-Stadions ab. „Ich musste richtig laut werden“, verriet Reiner Leitl über seine Pausenansprache. Ursächlich war ein schändlicher Vortrag in den vorangegangenen 45 Spielminuten, die der BCF-Cheftrainer als „unerklärlich“ einordnete. Profaner gesagt: „Wir waren gar nicht auf dem Platz.“

Das galt an diesem Nachmittag mitunter auch für Manuel Kluge. Der zuletzt so verlässliche Torsteher ließ nach einer Viertelstunde einen Schuss von Kinzel passieren. „Hätte man halten können“, bilanzierte Leitl. Gleichwohl zielte seine Fehleranalyse primär auf „falsches Passspiel“ im Mittelfeld sowie einer „fehlerhaften Zuordnung“. Kluge stand lediglich am bitteren Ende der Fehlerkette. Kinzel war fünf Minuten später ein weiteres Mal erfolgreich, und Leitl stellte seiner Elf ein noch schlechteres Zwischenzeugnis aus: „Es hätte 0:3 oder 0:4 stehen können.“

Als die Seiten gewechselt waren, erwachte jedoch der Widerstandswillen der Farcheter. Plötzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Respektive war der BCF „mehr als gleichwertig“. Dumm nur, dass der im Abseits befindliche Lamine Guéye einem torgefährlichen Ball den letzten Schub verlieh – und damit die Chance verpuffte. Keinerlei Zweifel gab es derweil bei Jona Lehrs Anschlusstreffer. Der Badener tanzte durch die Defensive der Lechstädter und als Sahnehäubchen gab es den erfolgreichen Abschluss von der Strafraumgrenze obendrauf – 1:2.

In der Schlussphase zog sich dann Daniel Darandik den Unmut der Heimelf zu. Der Schiedsrichter wies den Protest nach einem elfmeterreifen Vergehen an Basti Pummer jedoch zurück. „Er langt ihm klar hinten rein“, kommentierte Leitl das eigentliche Missgeschick eines Rainer Abwehrspielers. Doch die Flößerstädter blieben am Drücker. Der BCF-Coach bedauerte die grundverschiedenen Spielabschnitte: „Hätten wir von Anfang an so gespielt, hätte Rain Probleme mit uns bekommen.“ So aber markierte Kinzel nach einem Eckball seinen dritten Treffer, woraufhin die Partie entschieden war. „Wieder zuhause Federn gelassen“, schnaubte Leitl. „So geht das auf Dauer nicht.“ Denn Farchets schlechte Heimbilanz konnte auch Chris Korkor nicht mehr verschönern: Mit ihm erzielte neben Lehr ein weiterer eingetauschter Spieler den 2:3-Endstand in der Nachspielzeit.

Quelle: fussball-vorort.de

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