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Nach Kantersieg gegen Gilching: Abstiegskampf -Wolfratshausen empfängt Obereichstätt

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Von: Dominik Stallein

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Mit einem Doppelpack verdiente sich die 18-jährige Philomena Reigl ein Sonderlob.
Mit einem Doppelpack verdiente sich die 18-jährige Philomena Reigl ein Sonderlob. Foto:BCF © BCF

Die Frauen des BCF Wolfratshausen konnten gegen Gilching einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt verzeichnen. Nun wartet der FV Obereichstätt.

BCF Wolfratshausen - TSV Gilching-A. 7:1 (4:1); BCF Wolfratshausen - FV Obereichstätt (So., 14 Uhr) – Der Abstiegskampf steht nicht unbedingt in dem Ruf, glorreiche Fußballfeste zu produzieren. Ein unfaires Vorurteil, wie die Farcheter Fußballerinnen am Mittwoch bewiesen haben: Gegen den TSV Gilching, den auf der Anreise noch keine Abstiegssorgen plagten, zündete die Offensive ein Feuerwerk. Mit dem 7:1-Sieg schafften die BCF-Frauen den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Um die vier Punkte Rückstand aufzuholen bleiben sechs Spiele.

Den nächsten Schritt zum Klassenerhalt in der Landesliga Süd wollen die Farcheterinnen gegen Obereichstätt gehen. Wie? „Genau so wie am Mittwoch“, fasst es Übungsleiter Tobias Bernwieser einfach zusammen. Mit einem hohen Pressing kamen die BCF-Frauen zu vielen Möglichkeiten. Die neu gewonnene Standardstärke wurde zum Trumpf: Vier Treffer fielen gegen Gilching nach Eckbällen beziehungsweise Freistößen. Und obwohl mit Selina Schauer ein Turbo auf der Außenbahn fehlte, erspielten sich die Farcheterinnen eine Torchance nach der anderen. Die engagierte Lena Jocher beschäftigte neben Pressing-Maschine Katharina Frankl die Gilchinger Defensivreihe, Maren Hamms Standards sorgten für ständige Gefahr. Ein Sonderlob erhielt auch die 18-Jährige Philomena Reigl: „Sie hat sich wahnsinnig gut in die Mannschaft gearbeitet“, sagt der Coach. In der Hinrunde noch Teilzeit-Kraft spielte sie zuletzt deutlich länger – und bedankte sich am Mittwoch mit einem Doppelpack.

„Es war ein Spiel, in dem alles gepasst hat“, sagt Bernwieser. Das sei aber keine Frage des reinen Glücks gewesen: „Wir haben es uns erarbeitet, dass uns die Bälle so vor die Füße fallen, haben die Abwehr zu Fehlern gezwungen und selber fast keine Torchance zugelassen.“ Die Mannschaft mit den zweitmeisten Gegentoren in der Landesliga Süd kassierte in den vergangenen drei Spielen nur zwei Treffer. „Unsere Viererkette hat sich stabilisiert“, lobt der Coach.

Mit dem FV Obereichstätt kommt am Sonntag ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte ins Isar-Loisach-Stadion. Angst vor einem Rückschlag hat Bernwieser nicht: „Wir wollen da unten raus, die Mädels sind richtig sind heiß auf das Spiel.“ (Dominik Stallein)

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