Kein Glück gegen die Kleeblättler

Demmelbauer: "Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt"

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Uli Fries und seine Buchbacher erlebten zum Saisonauftakt gegen Fürth II eine Bruchlandung.

TSV Buchbach - Die 2:5-Niederlage gegen Greuther Fürth 2 hat sich der TSV Buchbach selbst zuzuschreiben. Er leistete sich zu viele grobe Schnitzer.

VON MICHAEL BUCHHOLZ

In der vergangenen Saison unterlag der TSV Buchbach am ersten Spieltag der Fußball-Regionalliga dem späteren Meister 1860 München 2 mit 0:3 Toren, am Samstag gab es ein 2:5 gegen die U 23 der SpVgg Greuther Fürth. 0:3 hieß es da bereits nach 18 Minuten.

„Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt“, erklärte Co-Trainer Mario Demmelbauer, der das mangelnde Zweikampfverhalten seiner Truppe in der Anfangsphase kritisierte: „Wir haben es dem Gegner leicht gemacht und die Tore ohne Gegenwehr kassiert.“ Ehe die neu formierte Buchbacher Mannschaft sich gefunden hatte, pfiffen Keeper Dominik Süßmaier die Bälle schon um die Ohren.

Beim 0:1 nutzten die Gäste die Unentschlossenheit von Simon Motz, Lino D’Adamo legte quer, und Fabian Klose war aus fünf Metern zur Stelle (2.). Treffer Nummer zwei resultierte aus einem Patzer des neuen Kapitäns Maximilian Hain. Wieder ging es bei Fürth schnell und direkt, diesmal vollendete Daniel Steiniger aus 14 Metern ins lange Eck (10.). Acht Minuten später fiel das 0:3 durch Rifat Akbulat, der per Scherenschlag traf.

Drei Minuten nach Wiederbeginn waren dann auch alle Buchbacher Halbzeitvorsätze über den Haufen geworfen, als ein Kopfball von Péter Szilvási einen halben Meter vor dem Tor unhaltbar für Süßmaier abgefälscht wurde und Schiedsrichter Simon Marx trotz der Buchbacher Proteste auf Tor entschied. „Ganz klar Abseits“, so Süßmaier.

Als Uli Fries mit einem Freistoß das Lattenkreuz traf und Hain zum 1:4 abstaubte, glimmte ein wenig Hoffnung auf (51.), doch diesen Funken trat Steininger mit einem beherzten Alleingang sofort wieder aus (54.). Sechs Minuten später scheiterte Aleksandro Petrovic mit einem Kopfball am Innenpfosten, ehe Mijo Stijepic nach Zuspiel von Petrovic abgeklärt zum 2:5 (79.) traf.

„In der zweiten Halbzeit haben wir Moral bewiesen“, lobte Demmelbauer. Seine Mannschaft hatte durchaus noch ein paar Chancen, ließ insgesamt aber die Präzision vermissen und wirkte auch nach einigen Umstellungen in der Abwehr nicht sattelfest. Immer wieder konnte die junge Mannschaft aus Fürth für neue Gefahr sorgen. Bobenstetter warnt: „Da kommen noch bessere Mannschaften. Wenn wir gegen halbe Kinder nicht gewinnen können, wissen wir ganz genau, was in dieser zweiten Saison der Regionalliga noch auf uns zukommt.“

Quelle: fussball-vorort.de

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