Kein Spielraum für Rotation

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Alexander Benede und Andreas Roth (r.) steht ein schweres Nachholspiel bevor.

SV Pullach - Dem Tabellenführer fehlen vorm Spitzenspiel gegen Pipinsried personelle Alternativen für die heutige Nachholpartie in Raisting. Mit dem heutigen Bayernliga-Auftritt be...

SV Pullach - Dem Tabellenführer fehlen vorm Spitzenspiel gegen Pipinsried personelle Alternativen für die heutige Nachholpartie in Raisting.

Mit dem heutigen Bayernliga-Auftritt beim SV Raisting (Anstoß 17.45 Uhr) endet für den SV Pullach die ungewöhnliche Termin-Serie von fünf Auswärtspartien am Stück. Bisher war die Gastspiel-Reihe ein durchschlagender Erfolg: Die Raben haben viermal voll gepunktet. Mittlerweile stehen insgesamt sogar 13 Siege hintereinander zu Buche.

Trotzdem ist Frank Schmöllers Freude mit Blick auf heute Abend nicht ungetrübt: „Ganz glücklich bin ich mit der Ansetzung nicht. Das wird nochmal ein schweres Auswärtsspiel, voraussichtlich wieder auf tiefem Boden und das vor dem Top-Spiel am Wochenende“, sagt der Trainer des Bayernliga-Spitzenreiters, der am Samstag (15 Uhr) den schärfsten Verfolger FC Pipinsried empfängt und bis dahin noch allzu gerne auf den derzeitigen Vier-Punkte-Vorsprung bauen würde.

In dieser Situation gönnen Fußball-Lehrer ihren Stammkräften gerne mal eine Verschnaufpause. Doch Schmöllers Spielraum ist diesbezüglich sehr begrenzt. „Ich rotiere mit unserer Physiotherapeutin Kathi Bösch auf der Bank“, scherzt er, um ernster fortzufahren: „Das wäre wirklich so ein Augenblick, in dem man zu einem, der viel gelaufen ist, sagen würde: Du kannst mal draußen bleiben. Aber diese Möglichkeit haben wir im Moment nicht.“

Alternativen für die erste Elf fehlen eben, auch heute ist keine Entspannung in Personalfragen in Sicht. Mit Niklas Mooshofer, der vor dem 1:0 in Rosenheim wegen Grippe kurzfristig ausfiel, rechnet Schmöller keinesfalls: „Da werde ich schon mit Blick auf das Samstagspiel kein Risiko eingehen.“

Schmöller bleibt nichts übrig, als weiterhin an die zuletzt vorbildliche Einstellung seines so ziemlich letzten Aufgebots zu appellieren: „Die Mannschaft muss nochmal alles reinfeuern.“ Der Coach ist spürbar davon angetan, wie sein Team die Lage meistert: „Ich finde, die Jungs machen das im Moment sensationell.“

Gegner Raisting präsentierte sich zuletzt weit weniger gefestigt: 2015 sind die Hausherren noch sieglos, vor einer Woche kassierten sie in Unterföhring gar ein halbes Dutzend Treffer. „Nach ihrer 0:6-Klatsche werden die auch nicht begeistert sein und vermutlich den Einsatzwillen noch etwas nach oben schrauben. Andererseits werden sie nicht gerade viel Selbstvertrauen haben“, erwartet Schmöller heute Abend eine Mischung aus erbitterter Gegenwehr und Verunsicherung.

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Quelle: fussball-vorort.de

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