Keine Tore, aber Heimstetten spielt gut mit

Pustekuchen: Bambergs Torhüter Oliver Scheufens rettet mit Faustabwehr vor Heimstettens Stürmer Marco Bläser (r.). FOTO: ROBERT BROUCZEK

SV Heimstetten - Zweites Spiel, zweites Remis: Die Fußballer des SV Heimstetten haben ihr erstes Regionalliga- Heimspiel gegen den FC Eintracht Bamberg zwar nicht gewonnen, aber trotz des 0:0 keineswegs enttäuscht.

von Guido Verstegen

Vier Tage nach dem 1:1 beim VfL Frohnlach startete der SVH mit vier Neuzugängen und Anton Siedlitzki für Lennart Hasenbeck in die Partie und tat sich zunächst sehr schwer. Die Gäste – zum Auftakt 1:0-Sieger gegen Bayern Hof – ergriffen die Initiative, kamen besser in die Zweikämpfe und agierten wesentlich körperbetonter. Während Heimstetten lange Zeit nur reagierte, kontrollierte Bamberg das Mittelfeld und hatte durch den quirligen Alexander Deptalla früh die Chance zur Führung:

Erst scheiterte der Angreifer alleine vor Patrick Lehner am SVH-Keeper (6.), dann wurde sein Kopfballtor wegen Abseits nicht gegeben (9.), ehe Teamkollege Christoph Herl den Ball aus aussichtsreicher Position ans Außennetz setzte – die beste Bamberger Chance vor der Pause.

Nun wachten die Platzherren langsam auf und legten ihre Nervosität ab. Ein direkter Freistoß von Hugo Lopes strich haarscharf am rechten Eck vorbei (27.), Marco Bläser vergab nach einem feinen Konter über Andreas Neumeyer nur knapp (31.) und köpfte nach Flanke von Gianluca Simari in die Arme von Gästetorwart Oliver Scheufens (42.). Auch nach Wiederbeginn erwischte Bamberg den besseren Start: Kapitän Florian Pickel war nach einer Unachtsamkeit in der SVH-Defensive selbst überrascht, dass er zum Kopfball kam (46.).

Heimstetten antwortete diesmal jedoch postwendend in Person von Bläser, der in eine Hereingabe von Simari hinein rutschte (50.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene, unterhaltsame Partie mit nur noch wenigen klaren Gelegenheiten. Beide Mannschaften suchten ihr Heil in der Offensive und wackelten mitunter in der Defensive. Ein Tor fiel nicht – weil die Fehlerquote stieg und der letzte Pass nur noch selten seinen Adressaten fand.

Stimmen zum Spiel:

Rainer Elfinger (Trainer SV Heimstetten): "Meine Mannschaft hat über 90 Minuten gut gekämpft und war sehr gut organisiert. Das Unentschieden geht in Ordnung. Aufgrund der angespannten Personalsituation mussten wir heute auf den Außenbahnen improvisieren."

Petr Skarabela (Trainer FC Eintracht Bamberg): "Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Mit der Entwicklung meiner Mannschaft in den letzten Wochen bin ich sehr zufrieden. Nach zwei Spieltagen haben wir vier Punkte auf dem Konto und noch kein Gegentor bekommen."

Quelle: fussball-vorort.de

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