Der Beruf macht den Sport auf diesem Niveau unmöglich

Beruf geht vor: Kevin Feucht beendet Karriere bei VfR Garching

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Drei Tore hat Kevin Feucht (vorn) für den VfR Garching erzielt – jetzt hört er berufsbedingt auf. 

Es war eine schmerzhafte Scheidung, denn der VfR Garching lässt Kevin Feucht nur ungern ziehen.

Garching – Bei dem Fußball-Regionalligisten hat der Stürmer ziemlich eindrucksvoll seine Ligatauglichkeit unter Beweis gestellt, aber die beruflichen Verpflichtungen machen den Sport auf diesem Niveau unmöglich.

Als weltweit im Einsatz befindlicher Mitarbeiter einer amerikanischen Marketing-Firma kann er nicht mehr trainieren und deshalb gehen nun beide Seiten auseinander. „Wir haben uns im Guten getrennt und haben auch weiter an ihm Interesse, wenn sich die Situation ändert“, sagt der sportliche Leiter Ludwig Trifellner, der einen im Training befindlichen Kevin Feucht sofort aufstellen würde in seiner Funktion als Interimstrainer. Der Stürmer hatte mit drei Toren in sechs Spielen (540 Einsatzminuten) auch eine gute Bilanz beim VfR.

Die offizielle Vertragsauflösung bietet dem Verein nun neue finanzielle Möglichkeiten bei der Stürmersuche, aber laut Trifellner „wird da nicht der Riesenetat frei“. Bezüglich Spielertransfers passiere vor dem 8. Dezember auch gar nichts, weil dann der neue Trainer präsentiert werden soll. Ludwig Trifellner hat derzeit zwei Kandidaten, mit denen er die Gespräche intensiviert. Eine dieser beiden Optionen steht aktuell bei einem anderen Verein unter Vertrag und man muss sehen, ob eine Winterverpflichtung überhaupt realisierbar ist.

Die Gegenwart Trifellners sind die beiden letzten Spiele in Aubstadt und gegen Memmingen, in denen er sich für den VfR einiges ausrechnet. „In den vergangenen Tagen hat die Mannschaft eine sehr positive Reaktion gezeigt“, sagt Trifellner, „Hut ab!“ Nach ordentlichen Leistungen gegen richtig starke Kontrahenten sieht er nun die Partien mit größeren Chancen auf Punkte. „Unsere Spieler würden am liebsten noch nicht in die Winterpause gehen“, sagt Trifellner, „wir sind topfit.“ NICO BAUER

Am 8. Dezember
soll der neue Trainer
vorgestellt werden

Quelle: Merkur.de

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