SpVgg-Trainer Vilus hört nach siebeneinhalb Jahren auf

Kirchheim II fegt Höhenkirchen in furioser Zehn-Tore-Partie vom Platz

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Zum Saisonende ist für Trainer Benjamin Vilus in Höhenkirchen Schluss.

Seine letzten Spiele an der Seitenlinie der SpVgg Höhenkirchen hatte sich Benjamin Vilus anders vorgestellt. „Eigentlich wollte ich mich mit vier Siegen aus Höhenkirchen verabschieden“, so der Trainer der Spielvereinigung.

Nach siebeneinhalb Jahren kehrt Vilus seinem Verein den Rücken und erhält von der Reserve des Kirchheimer SC ein bitteres Abschiedsgeschenk: 3:7 hieß nach 90 Minuten aus Sicht der Vilus-Truppe. „Mit dem Ergebnis sind wir letztlich noch gut bedient“, muss auch der Höhenkirchener Trainer nach dem Abpfiff zugeben.

Mit einem Rumpfkader von nur 13 Spielern gerieten die Gäste gegen eine munter nach vorne spielende Kirchheimer Mannschaft von Beginn an in die Defensive und hätten bereits nach fünf Minuten deutlich zurückliegen können. Doch nach dem frühen 1:0 durch Kirchheims Niklas Dauelsberg (2.) waren es der stark parierende Sebastian Bogdanski und die fahrlässige Chancenverwertung der Hausherren, die einen deutlicheren Zwischenstand verhinderten.

Allzu lange mussten die Anhänger der Gastgeber dennoch nicht auf die nächsten Treffer ihrer Mannschaft warten: zunächst Stefan Pollok (12.) und dann Thomas Scherer (32.) erhöhten für den KSC, ehe Selcuk Ulu mit einem sehenswerten Distanzschuss auch für die Gäste Zählbares auf die Anzeigetafel brachte (38.). Lange währte die Freude über Ulus Treffer jedoch nicht, noch vor dem Pausenpfiff war Scherer für die Hausherren abermals erfolgreich (42.) und stellte den alten Abstand wieder her.

Dennoch keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, nachdem abermals Ulu (46.) und Stefan Sealey (53.) die Spielvereinigung in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs auf ein Tor an Kirchheim heranbrachten. Doch statt eines Höhenkirchener Comebacks sollte der Nachmittag zu einem Albtraum werden: nur Minuten nach dem Anschlusstreffer durfte Scherer ein drittes Mal jubeln (64.), Abu Wilson (82.) und Max Kinne (87.) legten mit ihren Treffern letztlich die Schleife um das bittere Abschiedsgeschenk für Vilus. Die Hoffnung auf ein versöhnliches Adieu will der 33-Jährige dennoch nicht aufgeben: „Noch haben wir zwei Partien. Dann verabschiede ich mich eben mit zwei Siegen.“

Quelle: Merkur.de

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