Kirchheims großes Kapital Heimstärke

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Auf geht’s: Der Kirchheimer SC (Schmöller/li., Fürthmaier) hat gleich eine englische Woche vor sich.

Kein Aktionismus in Sachen Neuverpflichtungen: Die Fußballer des Kirchheimer SC gehen ihre erste Landesliga-Saison seit dem Abstieg 2016 mit einem kaum veränderten und immer noch jungen Kader an. Die Runde beginnt mit einer englischen Woche und einem Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg (Samstag, 14 Uhr).

Kirchheim – Die Mannschaft um Trainer Alexander Geiger (seit 2014) ist wie die beiden anderen niederbayerischen Teams FC Passau und TSV Waldkirchen aus der Landesliga Mitte umgruppiert worden und schloss die vergangene Saison als Sechster ab. Toy schätzt den ersten Gegner als „sehr stark“ ein und erwartet „eine echte Herausforderung“.

Laut Sturm-Kapitän Knut Knödlseder – er geht in Hauzenberg in seine 13. Saison – hätte das Team in gewohnter Umgebung ein gewichtiges Wörtchen mitgeredet. „Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen würde ich sagen, dass wir mit ziemlicher Sicherheit um die vordersten Plätze mitgespielt hätten“, wird der 32-Jährige auf der Vereinswebsite zitiert. Aber: „Kirchheim ist ein Aufsteiger, daher wollen wir auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen.“

Die Kirchheimer setzen ihrerseits auf die zuletzt gezeigte Heimstärke: In der Meister-Saison in der Bezirksliga Nord gab es auf eigenem Platz nur eine Niederlage. Stolz waren sie beim KSC auch auf ihre sattelfeste Defensive (30 Gegentore in 20 Partien), und so wurmten Toy die acht Treffer beim 2:4 in Eching und in Brunnthal ziemlich.

Nach dem Abgang von Timur Yunusov und wegen der Verletzungspausen von Philipp Maiberger sowie Florian Rädler ist die rechte Abwehrseite ein bisschen verwaist. Neuzugang Matthias Ecker – gelernter Innenverteidiger – soll diese Position nach überstandener Verletzung übernehmen. Am Wochenende fehlt mit Eugen Martin auch der andere Außenverteidiger. Toy könnte dort trotz seiner Leistenprobleme einspringen, doch auch Sebastian Zielke oder Marco Flohrs wären Optionen. Wie Martin ist auch Michael Geier am Wochenende zu einer Hochzeit eingeladen und fehlt gegen Hauzenberg.

„Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte holen“, gibt Toy den Klassenerhalt als Saisonziel aus. Mit den Testspiel-Pleiten beschäftigt er sich nicht weiter und geht auch die erste Aufgabe der neuen Saison gelassen an: „Die notwendigen Punkte im Kampf gegen den Abstieg müssen wir gegen andere Gegner holen.“

Der Kirchheimer Spielertrainer ist froh, dass sich pünktlich zum Start viele angeschlagene Spieler „schmerzfrei“ melden. Wegen Muskelverletzungen und kleinen Zerrungen hatte Toy zuletzt zahlreiche Ausfälle zu beklagen. 

Voraussichtliche Aufstellung: Franz – Toy, Kaltenhauser, Jacobi, Ecker – Pfeiffer, Wilms, Duggan, Flohrs – Karlin – Löns.

Quelle: Merkur.de

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