Kreisklasse 1 Zugspitze: Kompakt

Günzlhofen siegreich gegen Partnerverein, Wildenroth mit Traumtor

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Am Ende jubelte der VSST Günzlhofen im Duell mit dem Partnerverein TSV Fürstenfeldbruck West.

Ein Traumtor der Wildenrother sichert ihnen drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der TSV Moorenweis behauptet seine Führungsposition und der VSST Gunzlhofen gewinnt das Duell der Partnervereine.

TSV Geiselbullach - TSV Moorenweis 0:1 (0:1)

Der Thron des Tabellenführers wackelt nicht. Auch beim im Vorjahr aus der Kreisliga abgestiegenen TSV Geiselbullach ließ der Spitzenreiter keine Feder. Noch vor der Pause stellte Johann Dietrich die Weichen auf Sieg für seine Mannschaft. Er erzielte mit dem 1:0 (31.) seinen zweiten Saisontreffer und bekam von Coach Marco Brancetic gemeinsam mit Andi Keller ein Extra-Lob für den Einsatz: „Die zwei waren heute die besten Spieler auf dem Platz“, so der Trainer. Er war durchaus zufrieden mit dem Spiel seiner Elf, wenn auch „zwei, drei Hundertprozentige nicht gemacht wurden“. 

TSV Gilching II - TSV Alling 1:3 (0:1)

Einen riesigen, einen wichtigen Schritt haben die Allinger gemacht im Kampf um den Klassenerhalt. Beim direkten Konkurrenten aus Gilching setzte sich das Team von Thorsten Kuhls am Ende mit 3:1 durch. „Der Sieg war hart umkämpft, aber nicht unverdient“, wie der Coach hinterher sagte. Hart umkämpft deshalb, da die Gäste fast 40 Minuten in Unterzahl spielen mussten, nachdem Keanu Jurinek mit Gelb-Rot vom Feld musste (56./Meckern). Zuvor hatte sein Zwillingsbruder Kevin die ersten beiden Treffer für Alling markiert (18./48.), ehe Gilching kurz darauf den Anschlusstreffer erzielte (50.). „Alles nicht so tragisch“, so das Urteil vom Coach Kuhls über die Ampelkarte für seinen Spieler. Alling hatte noch zwei, drei Großchancen, doch die verstrichen ungenutzt. Erneut war es Kevin Jurinek, der es im Gilchinger Kasten klingeln ließ (68.). Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff drohte es nochmal eng zu werden, als Gilching einen Elfmeter bekam. Doch Allings Keeper Michele Tirabasso behielt die Nerven. 

VSST Günzlhofen - TSV FFB West 2:0 (2:0)

Es geht wieder aufwärts beim VSST. Der Patenverein wurde mit 2:0 besiegt. Das ging laut West-Sprecher Werner Lenk „in Ordnung“. Den West-Kasten musste mit Markus Salzmann ein Feldspieler hüten, der seine Sache aber gut machte. Admir Hasanovic schoss das 1:0 (24.), Ex-Westler Kelvin Gomez per Elfmeter für das 2:0 (36.). Der sorgte dann in der Schlussphase für Stirnrunzeln bei seinem alten Verein, als er im Zweikampf mit Muzzi Gür fiel und der Schiedsrichter auf Rot gegen den Westler entschied. Lenk: „Das war nur eine kleine Berührung und nicht sehr sportlich von Gomez.“

SV Germering - FC Emmering 1:5 (1:1)

Nur kurz durften die Hausherren jubeln, als Jose Nogueira den Führungstreffer erzielte (23.), doch Fabian Trinkl egalisierte prompt (30.). Die zweite Halbzeit gehörte dann Emmering und es klingelte immer wieder im Germeringer Kasten mit schöner Regelmäßigkeit. Claudio Santoro (48.), Steffen schlosser (63.), Karol Kopec (75.) und Niklas Schlosser (89.) sorgten noch für Tore.

SpVgg Wildenroth - SC Weßling 2:1 (1:0)

Defensiv ausgerichtet, aber vorne immer gefährlich – die Wildenrother Taktik ging auf. Dominik Mauritz brachte die SpVgg per Abstauber in Führung. Nach der Pause fiel der Ausgleich und den Hausherren drohte die Kraft auszugehen, doch plötzlich ging wieder was. Der kurz zuvor eingewechselte Michael Bergmann brachte den Ball aus zehn Metern zum 2:1 ins Tor. „Eine Art Seit-Fallrückzieher, das wird eines seiner schönsten Tore bleiben, ein richtiges Traumtor“, so Wildenroths Sprecher Jürgen Throm. Und ein wichtiges für den Kampf um den Klassenerhalt dazu.

Quelle: Merkur.de

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