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Gipfeltreffen in der Isenstadt

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Von: Tobias Fischbeck

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Die DJK Ottenhofen (gelb) muss heute in Dorfen ran.
Die DJK Ottenhofen (gelb) muss heute in Dorfen ran. © christian Riedel

Die Meisterschaft in der A-Klasse 8 kann sich an diesem Wochenende entscheiden. Dabei treffen die beiden direkten Titel-Konkurrenten TSV Dorfen II und Spitzenreiter DJK Ottenhofen aufeinander.

Dorfens Reserve hat eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt und Mitkonkurrenten wie Steinkirchen, Grüntegernbach und St. Wolfgang hinter sich gelassen. Und nun möchte die TSV-Reserve den Spitzenreiter ins Schwitzen bringen: „Wir wollen ihnen das Leben schwer machen und ihnen unser Spiel aufdrücken“, sagt Spielertrainer Nik Jensen. Ihm sei bewusst, „dass Ottenhofen Erster bleibt, egal wie das Spiel ausgeht“. Dennoch wolle man die Chance nutzen. Er weiß: „Ottenhofen ist die kompletteste Mannschaft der A-Klasse. Sie stehen einfach zurecht da oben.“

Ottenhofens Trainerfuchs Hans Bruckmeier glaubt, dass beim TSV auch Spieler aus dem Bezirksligateam zum Einsatz kommen könnten: „Wir würden das genauso machen“. Dem aber erteilt Jensen eine Absage: „Wir haben gut trainiert. Es waren zweimal über 20 Leute da. Wenn ich jetzt Spieler von oben hole, sind die dann für 14 Tage bei der ersten Mannschaft gesperrt. Außerdem bringt es mir nix. Sie müssen so zusammen spielen, sonst bekommen sie dann in der Kreisklasse eine auf die Nuss“, so Jensen, der also indirekt vom Aufstieg spricht. Zudem sind Dani Müller und Beni Gradl wieder im Training dabei. “

Bruckmeier spricht in höchsten Tönen vom kommenden Gegner: „Dorfens Qualität ist enorm hoch. Das ist ein wunderbarer Jahrgang. Das ist ganz hohes Niveau, spielerisch vielleicht das höchste in der Liga.“ Er verweist auf das Hinspiel, das Ottenhofen verloren hat. Wie eine weitere Niederlage vermieden werden könne? Bruckmeier: „Das sage ich nicht. Das sagt der Nagelsmann auch nicht. Wir haben es in der Mannschaft ausgiebig besprochen.“ Auch die Trainingswoche sei nicht anders als sonst gestaltet worden: „Wir sind motiviert. Aber ich muss die Spieler auch ein wenig bremsen und darf nicht zu viel Öl ins Feuer gießen. Man muss da eine gute Mitte finden. Wir wissen auf jeden Fall, um was es geht.“ Vorbereitungen für eine vorgezogene Meisterfeier gebe es nicht. „Aber unsere Abteilungsleitung ist schon in der Lage alle Register zu ziehen. Wir dagegen müssen uns auf den Gegner konzentrieren. Es muss alles passen, um in Dorfen zu gewinnen“, so der DJK-Coach. Verzichten muss er beim Spitzenspiel auf Tom Lippacher sowie auf Peter Knauer und Julian Jaros.

Dem TSV Grüntegernbach bleibt nur noch die Zuschauerrolle. Es sind die kleinen Ziele, die man noch hat: „Wir haben was gut zu machen, nachdem wir uns im Hinspiel beim SC Moosen II haben abschießen lassen“, sagt Grüntegernbachs Sportlicher Leiter Wolfgang Schnappberger.

Die Walpertskirchener Reserve möchte nach erfolgtem Klassenerhalt die Heimstärke unter Beweis stellen. Der TSV St. Wolfgang dagegen hat noch eine Minimalchance auf den zweiten Platz. Schließlich bekommen es die Wolfgang im letzten Spieltag noch mit Dorfen II zu tun.

Auch der FSV Steinkirchen ist zumindest theoretisch noch in der Aufstiegs-Relegations-Verlosung. Im Derby gegen die BSG Taufkirchen II ist der FSV Favorit und muss liefern. Spielertrainer Kosta Papantoniou sagt: „Wir wollen auf der sehr guten Leistung vom letzten Spiel aufbauen.“

Der FC Inning möchte zumindest noch Fünfter werden. Dazu braucht es einen Sieg beim Hörlkofener SV: „Wir haben eine Super-Serie mit fünf Siegen am Stück und nehmen auch den Wind aus dem Derby vom Sieg gegen gegen Steinkirchen mit“, sagt Spielertrainer Manuel Hahn.

Forsterns Reserve muss auf die Minimal-Chance im Kampf um den Klassenerhalt hoffen. Dazu muss ein Sieg gegen die SpVgg Neuching her. „Neuching ist die formstärkste Mannschaft der Liga. Unglaublich, wie die zurück gekommen sind und sogar noch einmal an die Aufstiegsplätze heran geschnuppert haben“, weiß Forsterns Pressesprecher Albert Bowinzki.

Der FC Lengdorf II ist noch nicht ganz gerettet und muss beim Absteiger SV Wörth ran. „Wir wollen mit einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt machen“, sagt FCL-Trainer Volkmar Schrafen.  fis

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