„Das war eine tolle Teamleistung

Ein Sieg mit Verspätung für den SV Germering

Schiri Wolfgang Kling musste sich die Wartezeit vor der Partie mit ein paar Ballübungen vertreiben.
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Schiri Wolfgang Kling musste sich die Wartezeit vor der Partie mit ein paar Ballübungen vertreiben.

Mit einem knappen 1:0- Sieg über den TSV West hat der SV Germering Anschluss gehalten. Die Brucker dagegen fanden viel zu selten in die Spur.

Germering/Fürstenfeldbruck – Dem Trainer der Germeringer war das Aufatmen und die abgefallene Anspannung so richtig anzumerken. „Das war ganz wichtig heute“, stellte Sven Jäkel als erstes und in aller Kürze zu dem 1:0 fest, für das Markus Schönbauer vor 50 Fans bereits nach 18 Minuten gesorgt hatte. Dass der Sieg recht schmucklos zustande gekommen war, war Jäkel egal – vor allem nach fünf sieglosen Begegnungen am Stück.

Dabei hatte der Fußball-Sonntag für den SVG mit einer kleinen Panne begonnen. In der Kabine waren zu wenig der roten Trikots angekommen. Auf dem Umweg über die zweite Mannschaft, deren Spielende aber nur knapp vor dem Anpfiff der „Ersten“ lag, kam aber dann doch noch alles an den Mann. Die Viertelstunde Verspätung nahm der aus Otterfing kommende Schiedsrichter Wolfgang Kling mit Humor. „Die Germeringer haben ein logistisches Problem.“ Kling hatte sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen und kassierte dafür sogar Lob von Germeringer Seite.

Bei deren Fußballern war dann von logistischen Problemen auf dem Platz keine Spur mehr, auch wenn die erste Halbzeit kaum Höhepunkte besaß. Eine mit dumpfem Knall zerberstende Bierflasche auf der Tribüne und eben der einzige Treffer des Tages. Der kam durch die erste nennenswerte Angriffsaktion zustande, nachdem sich beide Teams zuvor doch eher abtastend gegenüber gestanden hatten.

Dennoch hatten die Germeringer rein kämpferisch in den gesamten 90 Minuten mehr Bezug zu der Partie gefunden. „Das war eine tolle Teamleistung“, lobte SVG-Coach Jäkel, der auch von einem verdienten Sieg sprach.

Der erkannte Westsprecher Werner Lenk bereits zur Halbzeit fehlenden Rhythmus. Daran änderte sich nach dem Seitenwechsel wenig. Zwar legte West etwas zu, doch allzu sehr in Bedrängnis kamen die Hausherren nicht. „Wir haben zu sehr nur mit dem Ball gespielt“, sah Lenk eines der Hauptprobleme.

Auf drei nennenswerte Chancen brachten es die Brucker. Die von Muzzi Gür kurz vor Schluss war richtig fetter Güte. „Wenn man allein auf den Torwart zuläuft, sollte man den schon reinmachen“, kommentierte Lenk aus Westsicht dieses Szene. Allerdings hatten die Gäste bereits nach 15 Minuten auf den verletzt ausscheidenden Routinier Wagner verzichten müssen. „Das hat man schon gemerkt“, räumte Lenk ein.

Quelle: Merkur.de

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