Fußball - Landesliga

Knifflige Auftaktaufgabe: VfB Hallbergmoos empfängt Traunstein

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Er hat sich beim VfB durchgesetzt: Michael Schrödl (l.) darf sich berechtigte Hoffnungen machen, gegen Traunstein in der Startelf zu stehen.

Von Null auf Hundert mit zwei Heimspielen und dem Auswärtsderby beim SE Freising dazwischen starten die Fußballer des VfB Hallbergmoos in die neue Landesliga-Runde. Die Partie gegen den SB Chiemgau Traunstein am Samstag um 14 Uhr eröffnet die Woche, nach der der VfB etwas schlauer sein wird, was den Leistungsstand betrifft.

Hallbergmoos – Die Hallbergmooser haben in der Testphase alle Matches und am Ende auch noch das Blitzturnier im Toto-Pokal gewonnen. „Von den Ergebnissen her war es eine sehr gute Vorbereitung“, sagt Trainer Gedi Sugzda, bei den Leistungen seiner Spieler sah er aber noch Luft nach oben. Er stellte allerdings fest, dass sich der Großteil des Kaders für Einsätze empfohlen hat, wenn es nun ernst wird. Das lässt eine gewisse Rotation in der englischen Auftaktwoche erahnen.

„Ein Drittel unseres Kaders sind U21-Spieler“, betont Sugzda. „Und diese Jungs haben viel Entwicklungspotenzial.“ Zugleich macht er klar, dass er den Jungspunden – ohne Rücksicht auf große Namen – bei entsprechender Leistung auch Spielzeit geben wird. Ein gutes Beispiel sind die Schrödl-Brüder, die vom Kreisligisten FC Eitting zum VfB wechselten und sich durchgesetzt haben. Michael Schrödl war in der Rückserie der zurückliegenden Saison Stammkraft in der Dreierkette. „Die aus den unteren Ligen gekommenen Spieler haben in der Vorbereitung einen Sprung gemacht“, freut sich Sugzda.

Nun dürfen sich die Jungen auch Hoffnungen machen, im ersten Spiel gegen Traunstein zum Einsatz zu kommen – denn immerhin steht der eine oder andere etablierte Fußballer nicht zur Verfügung: VfB-Kapitän Dennis Hammerl beispielsweise hat noch Trainingsrückstand und gehört frühestens am Dienstag in Freising zum Kader. Andreas Giglberger fällt mit einem Bänderriss noch ein paar Wochen aus – außerdem fehlen in der ersten Partie unter anderem Maximilian Preuhs und Tobias Krause. Angesichts des qualitativ und quantitativ gut besetzten Kaders ist das jedoch eher eine Randnotiz.

Coach Sugzda erwartet mit Traunstein einen Gegner, der sein Team verjüngt hat und auf etliche Spieler der eigenen Jugend setzt: „Das ist eine sehr disziplinierte Mannschaft, die super schwer zu knacken ist.“ Er ist daher darauf vorbereitet, dass es eine Geduldsprobe werden könnte.

Voraussichtliche Aufstellung:

Kozel – M. Schrödl, Beierkuhnlein, Mömkes – Edlböck, Kostorz, Zeisl (M. Schrödl), Neudecker, Willberger (Beetz) – Diranko, Olwa-Luta (Bauer).

Quelle: Merkur.de

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