Knipsen Pullachs Neuzugänge erneut?

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Die Pullacher peilen gegen Hankofen-Hailling den nächsten Sieg an.

SV Pullach - Selbstbewusst reist der SV Pullach zur Auswärtspartie bei der SpVgg Hankofen-Hailing am Samstag (16 Uhr). Kein Wunder nach einem Remis (1:1 in Bogen) und einem 4:0-Sieg (gegen die SpVgg Ruhmannsfelden).

Bei den Hankofenern, die nach zwei Runden die meisten Gegentore gefangen haben, lief es quasi umgekehrt: Gegen den TSV 1860 Rosenheim gab es ein 3:3, beim SV Heimstetten unterlagen sie 0:4. SVP-Coach Frank Schmöller warnt aber eindringlich vor dem Gegner: „Das ist nach wie vor eine gute Mannschaft. Rosenheim hat ein sehr gutes Team, Heimstetten ist Regionalliga-Absteiger. Sie hatten also in den ersten zwei Partien ein bisschen Pech mit dem Spielplan, und ich hoffe, das bleibt auch in der dritten so.“ Als harte Nuss für jeden Konkurrenten darf man den SVP tatsächlich getrost bezeichnen, zumal die Neuen gut eingeschlagen haben. Bernd Häfele traf schon dreimal, Tim Sulmer zweimal. „Wir waren überzeugt von dem, was sie können. Beide wurden außerdem schnell integriert, sind sehr offen und positiv aufgenommen worden“, sagt Schmöller. „Sulmer ist ein frecher Hund. Und über Häfele muss man nicht groß reden, den hatte ich in Ismaning schon bei mir.“

Allerdings kann der Mittelfeld-Routinier am Samstag seinen Lauf nicht fortführen. „Er ist leider wegen eines privaten Termins nicht dabei. Schade, denn er ist groß in Form“, bedauert Schmöller das zwar, aber: „Wir haben Spieler, die das auffangen können. Möglicherweise kommt Rechtsverteidiger Steffen Purschke, Stammkraft der vergangenen Saison, erstmals von Beginn an zum Zug, Florian Königer könnte dafür in die Mitte rücken und Alexander Benede ins Mittelfeld. „Oder wir versuchen gleich eine offensivere Variante“, erwägt Schmöller auch einen Systemwechsel.

Die Lösung hängt wohl auch ein bisschen davon ab, ob Kapitän Richard Heckel nach seinen Rückenproblemen wieder einsatzbereit ist. Aber selbst die Ausfälle von Leistungsträgern können Schmöller nach dem 4:0 gegen Neuling Ruhmannsfelden nicht erschüttern. „Wir haben unser Spiel durchgezogen, hatten schon in der ersten Halbzeit viel versprechende Angriffe. In der zweiten war der Gegner müde, da haben wir es clever und gut ausgespielt“, sagt der Coach, der nach durchwachsenen Wochen vor Saisonbeginn derzeit recht zufrieden wirkt. „Wir sind natürlich noch nicht da, wo wir hinwollen. Aber nach dieser Vorbereitung sind wir vielleicht sogar schon ein Stückchen weiter als ich dachte. Wir machen vieles gut, und den Rest holt man sich vor allem übers Wettkampf-Feeling.“

SV Pullach: Nsuka-Zola - Purschke, Königer, Mooshofer, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Benede, Leugner, Schuster, Roth, Sulmer

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Quelle: fussball-vorort.de

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