K.O. in der Schlussminute: Garching verliert unglücklich

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Antreiber: Der Garchinger Florian de Prato (r.) zeigt in Bayreuth ein starkes Spiel und vollen Einsatz.

VfR Garching - Der VfR Garching hat richtig Spaß am Regionalliga-Fußball. Nach zwei begeisternden Heimsiegen spielte er auch bei der SpVgg Bayreuth groß auf. Am Ende verlor der über 90 Minuten überlegene Aufsteiger durch ein Tor in letzter Sekunde unverdient mit 1:2 (0:1).

Der letzte Zuschauer im altehrwürdigen Hans-Walter-Wild-Stadion hatte noch nicht Platz genommen, als die meisten Besucher schon wieder jubelnd standen. In der 2. Minute hatte Bayreuth seine erste Torchance und machte gleich den Treffer. Wie schon am Samstag verschliefen die Garchinger die erste Viertelstunde. Einziger Unterschied: Trainer Daniel Weber regte sich diesmal nicht wütend auf, sondern nahm den Stotterstart gelassen hin. Wie schon beim Heimsieg gegen Ingolstadt II fing sich der VfR Mitte der ersten Hälfte, hatte dann, angetrieben vom starken Florian de Prato, mehr vom Spiel und war vor allem bei Ecken recht gefährlich.

Die Oberfranken setzten dem Kampf viel entgegen, wobei ein 1:1 zur Halbzeit absolut verdient gewesen wäre. In der 33. Minute forderten die Garchinger Elfmeter, als Daniel Suck sieben Meter vor dem Tor schwankte zwischen Querpass und Schuss. Der Bayreuther Verteidiger war entschlossener und räumte Suck samt Ball ab.

Nach dem Seitenwechsel schoben die Garchinger gewaltig an und drängten immer mehr auf den Ausgleich. Aus dem Spiel heraus gelang das nicht, aber dann gab es einen Elfmeter, nachdem Mittelstürmer Manuel Eisgruber zu Fall gekommen war. Kapitän Dennis Niebauer, der am Samstag gegen Ingolstadt aus 63 Metern getroffen hatte kann auch klassisch aus elf Metern treffen: Den Strafstoß verwandelte er souverän zum längst verdienten Ausgleich.

Garching wollte in einem absolut offenen Match mehr. Mit offensiven Wechseln gab Trainer Weber seiner Mannschaft das Signal, um weiter nachzusetzen. Eisgruber und Torschütze Dennis Niebauer zielten bei zwei guten Möglichkeiten etwas zu hoch. Der VfR war drauf und dran, das 2:1 zu machen. Und dann kam ein weiter Ball der Bayreuther – und der 1:2-Genickschlag aus dem Nichts in Minute 94. Bayreuth war zu dem Zeitpunkt längst mit dem Remis einverstanden gewesen angesichts des Garchinger Dauerdrucks.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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