Bayernliga-Tagung in Heimstetten

Koch: Maximal vier Relegationsspiele in der Bayernliga

BFV-Präsident Rainer Koch hält die Entscheidungsspiele mit Blick auf die vielen Zuschauer für extrem wichtig. Foto: mis

Die Bayernliga Süd hat ein gutes erstes Halbjahr hinter sich. Beim Spielbetrieb gab es keine Probleme und der Zuschauerschnitt ist mit 315 pro Partie so hoch wie noch nie. Spielgruppenleiter Andreas Mayländer lobte bei der Bayernligatagung im Sportheim Heimstetten die Vereine.

Beim Ausblick auf die restliche Saison wurde den Vereinen versprochen, dass sie nicht mehr als vier Relegationsspiele um den Auf- oder gegen den Abstieg bestreiten müssen. Rainer Koch, der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes, sieht diese Entscheidungsspiele als extrem wichtig an, weil sie den Amateuren viele Zuschauer und ein großes Podium nach der Bundesligasaison ermöglichen.

Ein wichtiges Thema bei den Vereinen ist die Zusammenarbeit mit dem Internetportal Sport total (www.sporttotal.tv), über das via Internet oder Smartphone-App die Bayernligaspiele live gesehen werden können. Dafür wurden schon vor einiger Zeit Kameras mit einem Wert von 15?000 Euro in den Stadien installiert. „Wir nutzen die Möglichkeiten rege“, sagt Michael Matejka vom SV Heimstetten. So zieht sein Verein die Spielaufzeichnungen zur Videoanalyse heran.

„Außerdem finden die Leute das Angebot gut“, sagt der Fußballchef des SV Heimstetten. Mit Freude beobachtet er, wie sich regelmäßig die treuesten Fans des Klubs im Sportheim treffen, um dort die Auswärtsspiele live zu sehen. In der Vorrunde gab es einmal die kuriose Situation, dass Mieter FC Unterföhring gerade seine Regionalliga-Pressekonferenz abhielt. Diese wurde kurz unterbrochen für den Heimstettner Jubel nach dem 3:3-Ausgleich in letzter Sekunde bei Schwaben Augsburg; der war gerade im Vereinsheim über den Bildschirm geflimmert.

„Als ich in Urlaub war, habe ich mir drei verpasste Spiele über die App live angesehen“, sagt Michael Matejka. Sein Verein wird nun nach der positiven Testphase des Angebots nun einen Vertrag abschließen. Für die künftigen Liveübertragungen des SV Heimstetten bezahlt der Verein dann 9,90 Euro im Monat. „Ich gehe davon aus, dass jeder Verein mitmacht“, sagt Matejka.

Der Präsident des Bayernligisten FC Ismaning, Roland Boenke, hat den Vertrag schon unterschrieben. „Wir sollten in Zukunft mehr aus diesen Möglichkeiten machen“, sagt Boenke. Robert Bäumel, der den SV Pullach auf der Ligatagung vertrat, bestätigt auch schon die Unterschrift seines Klubs. „Der Verein ist durch Sport total in aller Munde und unsere Fans nutzten die App rege“, erklärt er zu den positiven Erfahrungen der Testphase.

Quelle: fussball-vorort.de

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