VfR kommt mit blauem Auge davon

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Vermeintliche Vorentscheidung: Garchings Alexander Beer überlupft KSC-Torhüter Alessandro Marchesano zum 4:1 direkt nach der Pause.

Garching - In einem packenden Derby hat der VfR Garching mit viel Mühe seine weiße Weste im heimischen Seestadion gewahrt. Nach zwei total unterschiedlichen Hälften gewann der VfR mit 4:3 gegen den Kirchheimer SC.

Statistik

VfR Garching – Kirchheimer SC (3:1)

VfR: Wachenheim – Herbert, B. Niebauer, Kleindienst, Widmann – Höfner, G. Ball (65. C. Ball), D. Niebauer, Weicker (65. Palacios) – Beer (87. Herrmann), Felsner.

KSC: Marchesano – Weissig, Knezevic, Brauer (88. Kiermeyer)– Mühlbauer, Cilgin, Daiberl (40. Franchini), Kollatz, Danner (40. Hammler) – F. de Prato, Kirchner.

Tore: 0:1 Kleindienst (20./Eigentor), 1:1 D. Niebauer (27.), 2:1 Felsner (31.), 3:1 Herbert (35.), 4:1 Beer (48.), 4:2 F. de Prato (51.), 4:3 Cilgin (59.)

Schiedsrichter: Straßhofer (TuS Traunreut). –

Zuschauer: 200

Beim fünften Heimsieg in Serie machten es die Garchinger dabei trotz einer 4:1-Führung nach einmal spannend. „Wir haben einfach das Fußballspielen aufgehört. Das darf einfach nicht passieren“, ärgert sich Weber, dessen Mannschaft sich durch den Erfolg auf den zweiten Tabellenplatz verbesserte.
Die Garchinger setzten den Aufsteiger von Beginn an unter Druck und kamen schnell zu guten Möglichkeiten. Allerdings waren es die Gäste, die wie aus dem Nichts in Führung gingen. VfR-Verteidiger Wolfgang Kleindienst köpfte den Ball nach Flanke von Florian Daiberl ins eigene Tor und stellte somit den Spielverlauf auf den Kopf. Der VfR brauchte einige Minuten um sich wieder zu fangen. Erst der Ausgleich durch Dennis Niebauer nach Ecke von Jens Herbert brachte die Hausherren dann zurück ins Spiel (27.). In der Folgezeit spielten wieder nur die Garchinger und legten noch vor der Pause nach. Nach einem Ballverlust der Kirchheimer schickte Niebauer Andreas Felsner in die Tiefe. Der Stürmer behielt die Nerven und sorgte für die VfR-Führung (31.). Ein direkt verwandelter Freistoß von Jens Herbert brachte kurz darauf das 3:1. Dabei machte Alessandro Marchesano im KSC-Tor keine gute Figur.

Direkt nach Wiederbeginnmachten die Garchinger da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Nach einem schwachen Abschlag von Marchesano kam Niebauer an den Ball und lupfte in den Lauf von Beer. Der Stürmer bewahrte die Nerven und hob den Ball über den herausstürmenden KSC-Keeper ins Tor.

Danach hätte wohl keiner der Zuschauer noch auf den KSC gewettet. Doch die Gäste gaben sich trotz des 1:4-Rückstandes nicht auf. Fast im Gegenzug verkürzte der bis dahin abgemeldete Florian de Prato nach Hereingabe von Fabio Franchini (51.) per Fernschuss. Kurz darauf stand Sebastian Kirchner plötzlich völlig frei vor VfR-Keeper Stefan Wachenheim und verfehlte den Kasten knapp. Die Kirchheimer glaubten fortan an ihre Chance und wurden für ihre offensive Spielweise belohnt. Nach Flanke von Sebastian Kirchner hämmerte Cüneyt Cilgin den Ball mit einem Traumtor volley ins lange Eck.

Bei den Hausherren lief nicht mehr fiel zusammen und Coach Weber reagierte mit zwei Wechseln. Trotzdem bekam der VfR das Spiel nicht in den Griff und die Gäste blieben weiter brandgefährlich. Die Garchinger Hintermannschaft wackelte ohne Abwehrchef Carsten Henrich gewaltig und machte es dem KSC teilweise einfach. Die Schüsse von de Prato und Kirchner verfehlten allerdings knapp den Kasten oder Wachenheim war zur Stelle, so dass die Garchinger noch einmal mit einem blauen Auge davonkamen. „Wir haben in der zweiten Hälfte gezeigt was wir können, aber es hat die letzte Entschlossenheit gefehlt“, sagt Kirchheims Trainer Ivica Coric.

von Andreas Günthner

Quelle: fussball-vorort.de

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