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FCU kommt mit Kains blauem Auge davon

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Der erste Streich: Michael Kain (r.) wird bei seiner Rückkehr gleich FCU-Torschütze des Tages.

Unterföhring - Der FC Unterföhring hat einen Lauf und der beinhaltet eben auch eine Portion Glück. Diese hatte der Aufsteiger, als gegen Eichstätt die erste Heimniederlage drohte.

Die Unterföhringer dominierten vor allem die erste Halbzeit und hätten da auch höher führen können. Den Gastgebern spielte auch die frühe Führung nach elf Minuten in die Karten. Bei einem schönen

Statistik:

FC Unterföhring – VfB Eichstätt 2:2 (1:0)

FCU: Vidovic – Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Maraz – Brotz, Kain – Siebler (46. Gebesci), Faber, Sperl (78. Orlandi) – Sichort.

Tore: 1:0 Kain (11.), 1:1 Hörmann (53.), 1:2 Witasek (66.), 2:2 Kain (90.+2).

Schiedsrichter: Florian Neiber (Wasserburg)

Zuschauer: 100.

Spielzug legte Heinz Sichort einen SperlPass ab zu Michael Kain, der nach wochenlanger Verletzungspause sich eindrucksvoll zurück meldete. Die beste Chance zum 2:0 hatte Moritz Sperl in der 45. Minute, als ein Verteidiger auf der Linie klärte. Nach der Pause sah es noch fünf Minuten gut aus, doch dann brachte der FCU den Gast zurück ins Spiel. Als die Abwehr nicht im Bilde war, lief Markus Hörmann alleine auf das Tor zu und schloss konsequent ab. Nun hatte der Gast ein Übergewicht und machte nicht unverdient auch das 1:2. Beide Treffer entstanden durch grobe individuelle Fehler. Deshalb ärgerte er sich später, dass die Unterföhringer die Partie recht unnötig aus der Hand gaben. Nach dem 1:2 versuchte der FCU sich gegen die drohende erste Heimniederlage zu wehren, aber es fehlten die zündenden Ideen. Das Zusammenspiel funktionierte nicht und so ergaben sich auch keine Chancen.

So berichtete FUSSBALL VOR ORT über das Spiel

Nicht viel deutete auf den Ausgleich hin, zumal Eichstätt geschickt an der Uhr drehte. Doch dann kam die Schlussoffensive und da packten die Unterföhringer ihren eisernen Willen und die Brechstange aus. Von der Kombination dieser beiden Faktoren können auch viele Bezirksoberligisten ein Lied singen nach Last-Minute- Toren.

Freistoß in der Nachspielzeit

In der Nachspielzeit gab es einen Freistoß, bei dem dann auch Torwart-Hüne Filip Vidovic mit in den gegnerischen Strafraum stürmte. Aus diesem ruhenden Ball entstand dann auch die Ecke, die zur allerletzten Aktion werden sollte. Hier verloren die Eichstätter bei der Unterföhringer Generaloffensive völlig den Überblick, so dass auf einmal vier Rote im Fünfmeterraum mit Gewalt in Andreas Faber perfekt getretene Ecke rauschten und der Ball war drin. Die Außenstehenden scherzten, dass der Torschütze „Das Team“ heißen muss in dem Fall. Die genaue Aufklärung ergab, dass sich Michael Kain wegdrehte und den Ball voll ins Gesicht bekam. Sein Andenken an den kuriosen Treffer war ein dickes, blaues Auge.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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