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FCU kommt im zweiten Jahr ins Straucheln

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Konstanz: Trainer Walter Werner steht für längerfristige Zusammenarbeit.

FC Unterföhring – Nach Jahren des Aufschwungs war alles neu für den FC Unterföhring. Die Saison 2012/13 war nicht nur die erste Bayernliga- Spielzeit der Vereinsgeschichte, sondern hatte auch eine andere Situation mit sich gebracht.

Die Liga einigte sich darauf, dass der Aufsteiger aus dem Münchner Norden Abstiegskandidat Nummer eins ist. Doch die Kicker von der Bergstraße belehrten die Liga eines Besseren und arbeiten nun daran, sich zu etablieren. Der FC Unterföhring ging die Bayernliga mit Demut an und hatte eigentlich nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun. Zwischenzeitlich wäre sogar die Relegation Richtung Regionalliga in der Nähe gewesen, hätte Unterföhring in der Winterpause 12/13 einen Lizenzantrag gestellt.

Am Ende einer tollen Saison stand der siebte Tabellenplatz zu Buche und der Rest der Liga hat nun Respekt vor dem einstigen Abstiegskandidaten. Im Fußball heißt es aber immer, dass das zweite Jahr nach dem Aufstieg die eigentliche Gefahr darstellt. Beim FCU bewahrheitete sich das zwischenzeitlich mit bedrohlichen Zügen. Die Kicker von der Bergstraße kamen nicht richtig ins Laufen und verloren mit unterirdischen Leistungen in Pokal und Liga die zu den Spielen des Jahres ernannten Derbys gegen Ismaning. Als Unterföhring dem auf dem letzten Platz stehenden Nachbarn in der Punktrunde unterlegen war, läuteten die Alarmglocken Sturm.

Der FC Unterföhring verlor dann aber zwei Monate kein Spiel mehr und zog sich ein Stück weit selbst aus dem Abstiegssumpf. Die 27 Punkte und der achte Tabellenplatz in der Winterpause sind aber durchaus trügerisch. Der erste Relegationsrang ist nur winzige zwei Pünktchen entfernt. In den eineinhalb Jahren Bayernliga hat der FC Unterföhring auf dem Trainerstuhl Konstanz bekommen. Trotz des stetigen Aufschwungs hatte der Verein in den vergangenen Jahren etliche Trainerwechsel. Das Gegenmodell heute heißt Walter Werner.

Der arbeitete erst acht Jahre beim TSV Grünwald und dann sieben Jahre beim Sportbund Rosenheim. Mit ihm ist der Verein glücklich und somit stehen die Chancen gut, dass Werner auch bei seinem aktuellen Verein eine längere Ära prägen kann.

Quelle: fussball-vorort.de

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