Konkurrenz für den Etablierten

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Kampf um den Stammplatz: Neuzugang Filip Vidovic (l.) und Igor Pintar

Unterföhring - FCU verpflichtet Torhüter Filip Vidovic und belebt damit den internen Konkurrenzkampf.

Als der FC Unterföhring am Mittwochabend gegen den TSV Ebersberg 3:0 gewann (siehe Randspalte), stand Franz Hadler im Tor. Die Hauptdarsteller des Kampfes um den Platz zwischen dem Pfosten waren um den Platz herum verteilt. Der noch nicht spielberechtigte Neuzugang Filip Vidovic saß in Zivil auf einer Bank und Igor Pintar trainierte auf dem Nebenplatz. Rund um die beiden drehen sich die wichtigsten Fragen der Vorbereitung.

Die Verpflichtung des Ex- Heimstetteners ergab sich ganz spontan. Als Michael Matejka, der Manager des Bayernligisten, beim Unterföhringer Präsidenten Franz Faber wegen einer Telefonnummer anrief, kam das Gespräch auf Vidovic, der einen Verein suchen würde. Der FCU handelte nun schnell und auch Vidovic gab sofort sein Ja-Wort.

Dem Urgestein droht die Bank

„Vom Zeitpunkt her ist das natürlich schlecht“, sagt der Technische Leiter Manuel Prieler, aber der Verein musste da handeln. Prieler und Faber verweisen auf das Alter von Keeper Nummer eins Igor Pintar, der mit seinen 36 Jahren nicht mehr lange spielen werde. Vidovic ist 23 Jahre und ihm gehört die Zukunft. Faber sieht nun jede Position doppelt besetzt: „Der Torwart ist nun einmal auch eine besonders tragende Position. Pintar, der bei allen Unterföhringer Aufstiegen von der Kreisklasse bis zur Landesliga im Tor stand, wurde schon vor einem halben Jahr informiert, dass sich der Verein auf dem Transfermarkt nach einem weiteren starken Keeper umsehe. „Jede Position soll doppelt besetzt sein und das akzeptiere ich auch“, sagt Pintar, für den ein Wechsel zu einem anderen Verein kein Thema ist. Er versteht, „dass der Verein zukunftsorientiert denkt.“ Vidovic verspricht seinem kroatischen Landsmann einen fairen Zweikampf um den Platz im Tor: „Ich habe mich bisher überall mit meinen Konkurrenten gut verstanden.“

Vidovic ist sich für die Bank beim FCU zu schade

Er kam nach Unterföhring, um die Nummer eins zu werden, denn „auf der Bank könnte ich auch in der Bayernliga sitzen.“ Vidovic hatte zuletzt dass Problem, dass er nach einer Roten Karte und einer Verletzung etwas aus dem Rampenlicht gerutscht ist und deshalb nur wenige Anfragen kamen.

Trainer Alexander Ebner will nach dem Trainingslager Mitte Juli die Nummer eins benennen und sieht einen engen Zweikampf: „Auf der Linie sind beide gleich stark, die Entscheidung fällt wohl im Herauslaufen.“ Sollte Pintar nicht Nummer eins bleiben, müsste Ebner auch einen neuen Kapitän bestimmen. Hier gilt Innenverteidiger und im Team gesetzte David Manzinger derzeit als großer Favorit.

Quelle: fussball-vorort.de

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