Oberbayernliga

Schweden-Schützen nehmen Platz fünf ins Visier

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Bärenstarke Ergebnisse lieferte Luna Troppmann von den Schweden-Schützen Kranzberg am vergangenen Wochenende ab. Mit 390 Ringen gegen Kleinmehring und 392 gegen Mendorf schraubte sie ihren Schnitt nach oben. 

Mühsam nährt sich nicht nur das Eichhörnchen, sondern auch die Luftgewehr-Mannschaft der Kranzberger Schweden-Schützen. Am ersten Wettkampftag im neuen Jahr landete das Team in der Oberbayernliga Nord-Ost seinen dritten Saisonsieg und machte damit einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt. Der sechste Platz unter acht Mannschaften hat aber ein wenig den Charakter eines Schleudersitzes.

Kranzberg – Durch den Kranzberger 5:0- Sieg gegen den Dritten Kleinmehring haben die SG Hangenham (2:18 Punkte) sowie Kirchasch (0:20) in der Tabelle weiter an Boden verloren. Hangenham hatte bei seiner 2:3-Niederlage gegen Tauberfeld allerdings viel Pech: Das entscheidende Duell verlor Ralph Senftl mit 376:377. Für die SGH-Schützen sieht es damit schlecht aus.

Normalerweise steigen zwei Teams ab – und das würde aktuell bedeuten, dass die Kranzberger  in  der  höchsten  Klasse des Bezirks verbleiben. Die endgültige Zahl der Absteiger wird aber erst nach der Saison festgelegt. Deshalb ist das Ziel der Schweden-Schützen, mit Rang fünf für absolute Sicherheit zu sorgen. Derzeit gilt es also, noch vier Zähler auf Tauberfeld aufzuholen. „Gegen die ist der Wettkampf offen“, betont Kranzbergs Spitzenschützin Petra Horneber. Ihr Team steht bei 6:14 Punkten, hat aber noch die Wettkämpfe gegen die beiden Kellerkinder in der Hinterhand. In der nächsten Runde am 27. Januar wartet etwa das noch sieglose Schlusslicht Kirchasch auf die Schweden-Gilde.

Das Restprogramm bietet die Möglichkeit, die noch benötigten drei bis vier Siege zu holen. Der überraschend deutliche 5:0-Erfolg gegen Kleinmehring hatte zudem den positiven Nebeneffekt, dass die Kranzberger ihr Einzelpunktekonto wieder etwas aufbessern konnten. Nach zwei 0:5- Niederlagen zum Saisonstart hat das Team nun wieder einiges geradegerückt. Horneber sieht in dem 5:0 gegen den bisherigen Liga-Dritten einen klaren Fingerzeig: „Wenn wir ein gutes Ergebnis anbieten, tun sich alle Mannschaften schwer.“

Ein Lichtblick bei den Ampertalern war das Saisondebüt von Rita Mitsching, die gegen Kleinmehring an Position drei geschossen und mit 379 Ringen ein achtbares Ergebnis erzielt hat. Es ist nun angedacht, dass sie in jeder Runde einen der beiden Wettkämpfe absolviert. Das würde für die Schweden-Schützen eine Verstärkung bedeuten.

Ein erneut überragendes Wochenende hatte Luna Troppmann. Die talentierte Schützin der Kranzberger verzeichnete mit 392 und 390 Ringen zwei Spitzenergebnisse. Sie hat nach zehn Wettkämpfen einen Schnitt von 386,20 Ringen und ist damit teamintern die Nummer zwei hinter Petra Horneber (Schnitt: 389,38 in acht Wettkämpfen). Die beiden Frauen auf den ersten Positionen sind die Trumpfkarten der Mannschaft.

Nico Bauer

Quelle: Merkur.de

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